UPDATE (Montag, 17. August / 11:05 Uhr)
Nach dem Horrorunfall am Samstag (15. August) auf der Autobahn A73 bei Bamberg mit einem Toten und sieben Schwerverletzten gibt die Polizei die Ursache bekannt. Wie es auf Anfrage von TVO heißt, sprang der 40-Jährige von der Brücke, um Selbstmord zu begehen.
ERSTMELDUNG (Sonntag, 16. August / 09:17 Uhr)
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A73 bei Bamberg-Ost kam am Samstagabend ein 40-jähriger Mann ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden verletzt, teilweise schwer. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Nürnberg während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.
40-Jähriger springt von Autobahnbrücke
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei sprang der 40-Jährige aus bislang ungeklärten Gründen von einer Brücke der Autobahnüberführung auf die A73. Er landete auf dem linken Fahrstreifen.
Fahrzeuge prallen nach Vollbremsung mit voller Wucht ineinander
Eine 52-jährige Renault-Fahrerin konnte ihren Wagen noch rechtzeitig vor dem auf der Fahrbahn liegenden Mann anhalten. Ein dahinter fahrender 47-jähriger Mercedes-Fahrer konnte dagegen nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte auf das Heck des Renault. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault nach vorne geschoben und kollidierte mit dem 40-Jährigen.
Mann stirbt noch an der Unfallstelle
Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Ob seine tödlichen Verletzungen durch den Sturz von der Brücke oder durch die anschließende Kollision mit dem Fahrzeug verursacht wurden, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen dazu dauern an. Auch die Beweggründe für den Sprung von der Brücke sind bislang nicht bekannt.
Sieben Menschen werden schwer verletzt
Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, die sich in den beteiligten Fahrzeugen befanden. Sie mussten zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden. Angaben zur Art und Schwere der Verletzungen sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Sachschaden von rund 100.000 Euro
Neben den beiden unmittelbar beteiligten Fahrzeugen wurde auch ein weiteres Auto beschädigt. Zudem entstanden Schäden an der Außen- und Mittelschutzplanke. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund 100.000 Euro.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Einsatzort waren zahlreiche Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Zusätzlich kamen zwei Rettungshubschrauber sowie ein Gutachter zum Einsatz. Die A73 in Richtung Nürnberg blieb für die Dauer der polizeilichen Unfallaufnahme vollständig gesperrt.
Ermittlungen zu den Umständen dauern an
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zu den Umständen des Todes dauern an.