Ein 30 Jahre alter Mann beschäftigte die Polizei aus Neustadt bei Coburg gleich an zwei Tagen. Am Freitag (16. Januar) randaliert er der Wohnung eines befreundeten Ehepaares und schlug den Ehemann und verletzte einen Polizisten. Am Samstag (17. Januar) flogen seine Fäuste dann gegen Rettungssanitäter, welche ihm nach einem Treppensturz eigentlich nur helfen wollten.
Streit eskaliert
Am Freitagabend geriet der 30-Jährige mit einem 37-Jährigen in dessen Wohnung in Streit. Der 30-Jährige zerstörte mehrere Einrichtungsgegenstände und schlug auf den Wohnungsinhaber ein. Seine Ehefrau alarmierte die Polizei. Doch der 30-Jährige ließ sich auch durch die Beamten nicht beruhigen und musste in Gewahrsam genommen werden. Hierbei widersetzte er sich den Beamten, indem er nach ihnen trat, sie bespuckte, beleidigte und bedrohte. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt. Der 30-Jährige wurde dann zur Polizei nach Coburg gebracht. Der 37-Jährige musste hingegen mit Verdacht auf mehrere Frakturen zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Rettung endet in Polizeieinsatz
Am Samstag löste der 30-Jährige erneut einen Polizeieinsatz aus. Nachdem er betrunken eine Treppe heruntergestürzt war, alarmiert ein Freund den Notarzt. Statt dem zeitnah eingetroffenen Rettungsteam zu danken, schlug der Mann im Rettungswagen um sich und traf einen Sanitäter im Gesicht, gefolgt von Drohungen und Beleidigungen. Die Retter verständigten die Polizei. Die Polizeistreife konnte den Mann auch nicht beruhigen. Ein später festgestellter Promillewert lag bei über drei Promille. Der 30-jährige Rödentaler muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung strafrechtlich verantworten.