Tag Archiv: Maskenpflicht

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Schirnding: Lage an der Corona-Teststelle entspannt sich

Nach dem Ansturm von Wochenende (Wir berichteten!) hat sich zur Wochenmitte die Situation an der Corona-Teststelle Schirnding (Landkreis Wunsiedel) merklich entspannt. Dies teilte das Landratsamt Wunsiedel am Mittwochnachmittag (27. Januar) mit. Am Montag und Dienstag wurden erneut insgesamt fast 3300 Tests (PCR und Schnelltests) durchgeführt. Die Wartezeit – selbst in den Phasen mit größerem Aufkommen – lag laut Behördenangaben bei maximal 30 Minuten.

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Weiterer Reihentest in der ANKER-Einrichtung Bamberg: 55 Corona-Neuinfizierte ermittelt!

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg führte am Montag (25. Januar) eine Corona-Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner der ANKER-Einrichtung in Bamberg (AEO) durch. Auslöser für die Maßnahmen war eine auffällige kurzfristige Häufung von Corona-Infektionen. Getestet wurden insgesamt 924 Personen. Dabei wurden 55 Neuinfektionen festgestellt.

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Bamberg: Garmisch-Variante des Corona-Virus in der Domstadt nachgewiesen

In der Region Bamberg ist am Dienstagabend (26. Januar) erstmals eine Mutation des Corona-Virus nachgewiesen worden. Wie das Landratsamt Bamberg am Mittwoch (27. Januar) mitteilte, ist eine Bewohnerin einer Interims-Einrichtung der Sozialstiftung Bamberg mit der erstmals in Garmisch-Partenkirchen (Oberbayern) festgestellten Variante des Virus infiziert. Der Frau geht es laut der Behörde gut. Sie ist symptomfrei.

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Klinikum Bayreuth dicht!: Nach Reihentestung – Nun bereits 23 Fälle der britischen Corona-Mutation festgestellt

UPDATE (Mittwoch, 17:43 Uhr):

Ergebnisse der Reihentestung vermeldet

Die Klinikum Bayreuth GmbH lieferte am Mittwochnachmittag die Ergebnisse der eigenen Reihentestung. An dieser freiwilligen Reihentestung beteiligten sich am vergangenen Wochenende und am Montag insgesamt fast 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinikum Bayreuth GmbH, der Medzentrum Bayreuth GmbH, des Krankenhauszweckverbandes und von Unternehmen, deren Personal regelmäßig in den Betriebsstätten arbeitet.

Insgesamt 21 positive Corona-Fälle ermittelt

Hierbei kamen 21 positive Fälle zum Vorschein. Laut Pressemitteilung spiegelt dies ungefähr das Inzidenzniveau von Stadt- und Landkreis Bayreuth wider. Bei zwölf dieser Personen besteht der Verdacht, dass sie sich mit der britischen Mutation des Virus infiziert haben.

Zahl der B117-Verdachtsfälle erhöht sich auf 23

Somit erhöht sich die Zahl der Verdachtsfälle auf die B117-Mutation an der Klinikum Bayreuth GmbH auf 23. Zuvor waren bereits elf Fälle bekannt. Zu allen positiv getesteten Mitarbeitern wurden die Kontakte ermittelt und entsprechende Hygienemaßnahmen umgesetzt.

Aktuell-Bericht vom 27. Januar
Klinikum Bayreuth: 23 Verdachtsfälle auf die britische Corona-Variante B117

UPDATE (Mittwoch, 12:55 Uhr):

Das Klinikum Bayreuth und das Klinik Hohe Warte in Bayreuth haben einen Aufnahmestopp - außer für absolute Notfälle - verhängt: Grund hierfür ist die mutierte Version des Coronavirus aus England mit dem Namen B117. Wie der Leitende Oberarzt Dr. med. Thomas Bollinger mitteilte, gibt es derzeit elf nachgewiesene Fälle. Darunter befinden sich Pflegepersonal, Ärzte und auch Patienten. Wie berichtet, dürfen sich die rund 3.300 Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser nur noch Zuhause oder im Krankenhaus aufhalten. Den ÖPNV dürfen sie nicht benutzen.

Derzeit werden weitere Proben zur Sequenzierung eingereicht, um eventuell weitere Infektionen zu ermitteln. Wie das Virus in das Klinikum kam, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die erste Infektion Anfang Januar passierte. Dazu ein Interview mit dem Leitenden Oberarzt Dr. med. Thomas Bollinger.

Interview mit dem Leitenden Oberarzt Dr. med. Thomas Bollinger
Corona-Mutation am Klinikum Bayreuth: Jetzt redet der Leitende Oberarzt!

ERSTMELDUNG (Dienstag, 13:51 Uhr):

Nach den ersten Untersuchungen am Klinikum Bayreuth auf die neue Mutation des COVID19 (UK-Variante), die sogenannte englische Mutation des Virus, liegen nun erste Untersuchungsergebnisse vor. In den 30 eingesandten Proben wurde in einer Screening-PCR bei elf Proben der Verdacht auf das Vorliegen der UK-Variante gestellt. Zwei weitere Proben konnten nur fraglich der UK-Variante zugeordnet werden. Eine abschließende Sequenzierung des Virus wird zehn bis 14 Tage in Anspruch nehmen.

99 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Derzeit sind 99 Mitarbeiter der Klinikum Bayreuth GmbH positiv auf Corona getestet. Sie alle sind in Quarantäne und nicht im Dienst. Die Reihentestung von bislang mehr als 2.800 Mitarbeitern des vergangenen Wochenendes hat bis dato 18 positive Fälle gezeigt. Im Zuge des Ausbruchsgeschehens wurden das Kontaktmanagement und die Kontaktnachverfolgung im Klinikum deutlich verstärkt. Daneben wurden und werden auch alle Patienten getestet.

Weiterhin Ausbrüche auf verschiedenen Stationen

Zuletzt hatte die Klinikum Bayreuth GmbH Ausbruchsgeschehen auf mehreren Stationen zu verzeichnen. Diese Entwicklung hält an. Das LGL und die LMU München haben dem Klinikum zugesichert, weitere Sequenzierungen zur genauen Klärung der Situation zeitnah zu ermöglichen. Aktuell ist die Lage in dem Großkrankenhaus angespannt, aber unter Kontrolle. Am heutigen Dienstag (26. Januar) werden 80 COVID-Patienten behandelt, davon elf intensiv. Alle Hygienemaßnahmen werden aufs genaueste beachtet, insbesondere die Verwendung von umfassender Schutzausrüstung.

Gesundheitsbehörden ordnen Akutmaßnahmen an

  • Aufnahmestopp für beide Betriebsstätten (Klinikum Bayreuth und Hohe Warte) für alle geplanten Eingriffe, Operationen und Behandlungen
  • Aufgenommen werden Patienten mit Tracer-Diagnosen (Herzinfarkt, Reanimation, Sepsis, Polytrauma, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall) sowie zwingende Notfälle
  • Geburten werden je nach Dringlichkeit versorgt / Für Akutsituationen und Risikogeburten ist vorgesorgt
  • Patienten werden nur dann entlassen, wenn bei ihnen zwei Abstriche im Abstand von 48 Stunden negative Ergebnisse erbracht haben
  • Für alle Mitarbeiter der Klinikum Bayreuth GmbH gilt ab sofort eine Pendelquarantäne / Sie dürfen sich ohne öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen nur zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort bewegen und befinden sich ansonsten im häuslichen Umfeld in Quarantäne / Diese Anordnung gilt vorläufig, solange die Aufklärung der Corona-Ausbrüche erfolgt und bis die Gefährdungslage genauer abgeschätzt werden kann
  • Es erfolgt eine Anpassung des Testkonzepts für Mitarbeiter/innen und Patienten durch das Klinikum Bayreuth mit dem Ziel, fortlaufend den Infektionsstatus zu erfassen

Die Zahlen können sich den Angaben des Klinikums zufolge nach den Reihentestungen noch nach oben verändern. Die Gesundheitsbehörden überwachen die Situation engmaschig. Möglicherweise sind noch weitere Maßnahmen zu erwarten.

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Corona-Pandemie: Ab Dienstag vorerst keine Impfungen in Bamberg mehr!

Die überraschende Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, dass weniger Biontech-Impfstoff nach Europa geliefert wird, hat neben dem Bamberger Impfzentrum auch negative Auswirkungen auf alle weiteren oberfränkischen Impfzentren. Dies teilte die Stadtverwaltung der Domstadt am Samstagnachmittag (16. Januar) mit. Die Impfdosen neigen sich dem Ende. Zugesagte Lieferungen bleiben aus.

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Bamberg: Stadt fordert von der Staatsregierung zügig FFP2-Masken für Hilfsbedürftige!

Ab kommenden Montag (18. Januar) sind in Bayern FFP2-Masken im Handel und Nahverkehr Pflicht. Wir berichteten! Die Stadt Bamberg unterstützt diese Maßnahme der Bayerischen Staatregierung, fordert nun aber in einem Schreiben an die Regierung in München eine zügige Zustellung von Gratis-Masken für Hilfsbedürftige.

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Klinikum Bayreuth: Auch hier gilt FFP2-Maskenpflicht!

Ab dem kommenden Montag (18. Januar) gilt in Bayern im Einzelhandel und im ÖPNV die FFP2-Maskenpflicht. Wir berichteten! Dieser Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung schließt sich auch die Klinikum Bayreuth GmbH an. Das hat Folgen… Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: Ausgabe von FFP2-Masken an pflegende Angehörige

Das bayerische Gesundheitsministerium unterstützt pflegende Angehörige in der Corona-Pandemie mit einer Million FFP2-Schutzmasken. Gesundheitsminister Holetschek kündigte am Donnerstag (14. Januar) an. In der kommenden Woche sollen die FFP2-Masken an die kreisfreien Städte und Landkreise ausgeliefert werden. Das Technische Hilfswerk (THW) wird dabei unterstützend tätig werden. Weiterlesen
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Hof: Stadt und Landkreis verteilen FFP2-Masken an Bedürftige

Ab Montag (18. Januar) gilt bayernweit die Pflicht, im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen, eine FFP2-Maske zu tragen. Wir berichteten. Da diese Mund-Nasenbedeckung nicht ganz kostengünstig ist, haben sich Stadt und Landkreis Hof entschieden, an Bedürftige und Menschen mit geringem Einkommen FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen.

 Kirchen und Ausgabetafeln verteilen als Partner die FFP2-Masken

Die Stadt und der Landkreis konnten hierfür als Partner die Kirchen und Tafeln gewinnen, heißt es weiter im Schreiben. Bereits am Mittwoch (13. Januar) wurden vier Ausgabetafeln mit Masken beliefert. Diese werden dann an berechtigte Empfänger während den Öffnungszeiten verteilt. Pro Person werden zwei Masken ausgegeben. Die Kirchengemeinden werden im Anschluss an ihre Gottesdienste die Masken an Menschen mit geringem Einkommen ausgeben.

„Die künftige FFP2-Maskenpflicht stellt für viele Menschen auch finanziell eine Hürde dar und belastet ärmere Haushalte (...) Hier müssen wir dringend unserer sozialen Verantwortung nachkommen und ein Ausrufezeichen setzen. (...) Das Angebot gilt unabhängig von der Konfession für Menschen aus Stadt und Landkreis Hof und unabhängig von Gottesdienstbesuchen“,

( Eva Döhla, Hofer Oberbürgermeisterin)

Sollte wie angekündigt die bayerische Staatsregierung weitere Masken zur Verfügung stellen, "werden wir auch diese ausgeben können und die Situation verbessern", so Hofer Landrat Oliver Bär.

Weiterführende Informationen zur Maskenpflicht:
FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab Montag: Das müssen Sie über die Maske wissen!
Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder am 12. Januar
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Zusätzliches Testangebot: Corona-Schnelltests jetzt in Scheßlitz möglich

Die Möglichkeit, sich auf Corona testen lassen zu können, wurde im Landkreis Bamberg dem heutigen Mittwoch (13. Januar) um einen Standort in Scheßlitz erweitert. Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Gemeinnützigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises (GKG) hat hierfür ein Testzentrum eingerichtet. Das Schnelltest-Zentrum ergänzt die beiden Wunschtestzentren in Scheßlitz und in Bamberg (Am Sendelbach 15) um eine zusätzliche Möglichkeit, einen Schnelltest durchführen zu lassen. Weiterlesen
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Pflegeheim in Lichtenfels: Lösten Impfteam-Mitarbeiter einen Corona-Ausbruch aus?

Haben Impfteams einen Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Oberfranken verursacht? Dies ist die Vermutung des Geschäftsführers des Pflegeheims Elisabeth in Lichtenfels, Fabian Franke. Fast alle Bewohner wurden positiv getestet. Auch zahlreiche Mitarbeiter erhielten einen positiven Bescheid. Franke versucht derzeit Bundeswehr-Kräfte als helfende Hände zu bekommen. Unterdessen stritt das Landratsamt Lichtenfels in einer Stellungnahme die Vorwürfe des Geschäftsführers ab.

Geschäftsführer des Pflegeheims sieht Impfteam-Mitarbeiter als Schuldige

Nach den Aussagen des Geschäftsführers sollen Impfteam-Mitarbeiter nach Weihnachten (27. und 28. Dezember) das Coronavirus in das Heim eingeschleppt und den Ausbruch verursacht haben. "Die einzigen Personen die unser Pflegeheim betreten haben, ohne negativ getestet zu sein, waren diese 20 Mitarbeiter des Impfteams", so Franke.

 

Das Risiko einer Virusübertragung im Rahmen einer Impfung ist äußerst gering, da es sich um einen sehr kurzen Kontakt handelt und die impfenden Personen während der Durchführung der Impfung persönliche Schutzausrüstung tragen.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

Interview mit Geschäftsführer Fabian Franke
Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Lichtenfels: Geschäftsführer macht mobiles Impfteam verantwortlich

Landratsamt Lichtenfels weist die Vorwürfe zurück

Seitens des Impfteams seien laut Heimleitung die notwendigen Mindestabstände nicht eingehalten worden sein. Zudem zweifelte man den korrekten Sitz des Mund-Nasen-Schutzes an und beschuldigte die Mitarbeiter des Impfteams keine Schutzanzüge getragen zu haben, so das Landratsamt in der Stellungnahme, in der die Vorwürfe nun zurückgewiesen werden.

 

Von sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen betroffenen Ärzten des Impfzentrums wurde ausnahmslos bestätigt, dass in der Einrichtung sowohl Dienstkleidung, Schutzkittel als auch FFP2-Masken korrekt getragen wurden. ... Die Verabreichung einer Impfung setzt voraus, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern vom impfenden Arzt zum Patienten kurzfristig unterschritten werden muss.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

Seit Mitte Dezember Schnelltests bei allen Besuchern des Heims

Seit dem 14. Dezember 2020 werden alle Personen die das Pflegeheim betreten mit einem Schnelltest getestet und dürfen das Heim nur mit einem negativen Ergebnis betreten. Auf Frankes Nachfrage beim Landratsamt, die negativen Testergebnisse des Impfteams zu sehen, konnten diese nicht vorgelegt werden.

 

Sowohl Antigenschnelltests als auch PCR-Tests liefern nur eine Momentaufnahme und sagen nichts über den tatsächlichen Infektionsstatus eines Getesteten aus. So kann sich eine Person trotz negativem Testergebnis bereits in der Inkubationsphase befinden. In diesem Fall wird das Ergebnis eines neuerlichen Tests zu einem späteren Zeitpunkt positiv ausfallen. ... Das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Pflegeheim Elisabeth lässt keine Rückschlüsse auf ein Fehlverhalten des Impfteams zu.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 12. Januar 2021)

 

51 von 58 Bewohner positiv getestet

Mittlerweile sind laut der Heimleitung 51 der 58 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Auch 33 Pfleger und Pflegerinnen fallen derzeit aus, da 28 Personen ebenfalls infiziert sind und sich derzeit in Quarantäne befinden. Das restliche Personal versucht derzeit die Versorgung der Bewohner zu gewährleisten.

Heimleitung stellt Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr

Geschäftsführer Franke stellte nun einen Antrag, um Hilfe von der Bundeswehr zu erhalten. Dieser Antrag wurde bislang noch nicht von den verantwortlichen Stellen beantwortet.

Gesundheitsamt führt Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Pflegeheim

Wie das Landratsamt abschließend mitteilte, bearbeitet und analysiert das örtliche Gesundheitsamt die Ausbruchsgeschehen im Landkreis Lichtenfels und leitet notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein, um einer weiteren Covid-19-Verbreitung vorzubeugen. So führt die Behörde derzeit umfassende Ermittlungen in Bezug auf das Pflegeheim Elisabeth durch.

Bilder des Pflegeheims in Lichtenfels
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UPDATE vom Mittwochnachmittag (13. Januar):

Nachdem Heimleiter Fabian Franke gegenüber der Presse die Vorwürfe unterstrich, das örtliche Gesundheitsamt hätte zu spät reagiert und er hätte sich eine bessere Information von den Behörden vor der Impfung gewünscht, teilte das Landratsamt Lichtenfels am Mittwochachmittag in einer weiteren Stellungnahme mit:

 

Zu den Impfungen:

Im Vorfeld der Impfung hat das Landratsamt alle Heime und Einrichtungen nach der Impfbereitschaft abgefragt. ... Die Impfberatungsbögen wurden im Vorfeld verteilt. Es gab mehrere gemeinsame Videokonferenz mit den Heimleitungen und der Besuch des Impfteams wurde mit ihnen abgesprochen. Im Impfzentrum arbeitet ein hochengagiertes Team, Mitarbeiter und Ärzte. Oftmals neben der regulären Arbeitszeit. Sie alle sind fassungslos über diese Vorwürfe.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Zur Arbeit des Gesundheitsamtes:

Auch dieser Vorwurf ist falsch. Im Landkreis Lichtenfels hat das Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 19 Ausbruchsgeschehen im Heimen und Einrichtungen im Landkreis professionell bearbeitet. Hinzu kommt eine Vielzahl an betroffenen Schulen und Kindertagesstätten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kannten hier kein Wochenende und auch keinen Feiertag. Die Bekämpfung der Pandemie war immer das oberste Ziel.

(Stellungnahme des Landkreises Lichtenfels, 13. Januar 2021)

 

Bewilligung: Pflegeheim erhält Unterstützung durch die Bundeswehr

Laut Landratsamt ist das Landratsamt aktuell im Pflegeheim Elisabeth mit dem Gesundheitsamt ständig vor Ort und im Austausch mit der Pflegedienstleitung und auch dem Heimleiter. Die Mitarbeiterin der Heimaufsicht ist seit 4. Januar zudem im ständigen Kontakt mit der Pflegedienstleitung. Auch hat das Landratsamt einen Antrag auf Unterstützung durch die Bundeswehr im Pflegeheim gestellt, der mittlerweile auch bewilligt wurde.

 

Statement von Landrat Christan Meißner

Es werden hier Personen nachgewiesenermaßen zu Unrecht an den Pranger gestellt, die sich über das übliche Maß hinaus zur Bekämpfung der Pandemie seit Monaten engagieren. ... Meine Beschäftigten und auch die Ärzte im Impfzentrum sind bestürzt über diese Vorwürfe. Sie alle machen hier eine großartige Arbeit und dies wollen sie auch weiterhin fokussiert tun. Dass wir ständig neue Vorwürfe entkräften müssen, bindet unnötige Kapazitäten, die besser bei der Bekämpfung des Ausbruchsgeschehen investiert sind. Nachdem das Ausbruchgeschehen abgeschlossen ist und eine Analyse vorliegt, findet sich sicherlich Zeit für eine Manöverkritik. Die Pandemie und auch das Virus kennt keinen Schuldigen! Wir müssen jetzt gemeinsam - Landratsamt und Heimleitung - das Ausbruchsgeschehen in den Griff bekommen. Schuldzuweisungen helfen hier aktuell niemanden!

(Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels am 13. Januar 2021)

Aktuell-Bericht vom Donnerstag (14. Januar)
Corona-Ausbruch in Lichtenfels: Schleppten Impfteam-Mitarbeiter das Virus ein?
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Debatte um FFP2-Maskenpflicht in Bayern: Wer soll das bezahlen?

Am gestrigen Dienstag (12. Januar) fand in München die zweite Sitzung des bayerischen Ministerrates im Jahr 2021 statt. Mit Blick auf die weiterhin hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens beschloss der Ministerrat eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Einzelhandel ab kommenden Montag (18. Januar). Wir berichteten!

Hitzige Debatte im Social Web zu dieser Thematik

Dies sorgte nach der Verkündung in den sozialen Netzen für hitzige Debatten. Bei Facebook, Twitter und Co. fragten sich Menschen, woher sie diese FFP2-Masken nehmen sollen und wer diese Masken bezahlt. Allein auf der Facebook-Seite von TVO gab es zu der Pressekonferenz von Markus Söder und der FFP2-Thematik weit über 1.000 Kommentare aus der Bevölkerung.

 

Links zu den TVO-Facebookbeiträgeen vom Dienstag

 

User bemängeln die Entscheidung der Staatsregierung

User bemerkten einerseits, dass man unter anderem derzeit in Apotheken keine FFP2-Masken zum Kauf erhält oder Onlinehändler nach der Söderschen Verkündung umgehend ihre Preise anhoben. Andererseits bestimmte die Thematik die Diskussion, ob die Masken der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden sollen, wenn die Staatsregierung schon eine derartige Regelung erlässt. So machten viele User die Rechnung auf, dass der Kauf von FFP2-Masken eine dreistellige Summe in den Geldbeutel reißen würde, sofern man die Masken so benutzt, wie empfohlen.

Wer soll die FFP2-Masken bereitstellen?

So stellen wir in unserer Umfrage am Mittwoch die Frage: FFP2-Maskenpflicht in Bayern - Wer soll das bezahlen? Ist es die Staatsregierung, die die Maßnahme ausrief? Sollte es der Einzelhandel oder der ÖPNV sein, in dessen Räumlichkeiten beziehungsweise Bussen und Bahnen man sich aufhält? Sollte vielleicht der Arbeitgeber seinen Angestellten die Masken zur Verfügung stellen, die jeden Tag als Pendler mit dem ÖPNV unterwegs sind? Oder muss jeder Einzelne selbst in die Geldbörse greifen? Stimmen Sie bei uns ab!

 

TVO-Umfrage zu dieser Thematik

FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab 18.01.: Wer soll die Masken bezahlen / bereitstellen?

  • Die bayerische Staatsregierung
  • Der Einzelhandel / ÖPNV
  • Der Arbeitgeber
  • Jeder Einzelne muss dafür sorgen
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FFP2-Maskenpflicht in Bayern ab 18.01.: Wer soll die Masken bezahlen / bereitstellen?

Danke für Ihre Stimme! Bleiben Sie gesund!

  • Die bayerische Staatsregierung
    88,2%
  • Der Einzelhandel / ÖPNV
    1,9%
  • Der Arbeitgeber
    3,0%
  • Jeder Einzelne muss dafür sorgen
    6,8%

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Auswertung: 14. Januar / 10:45 Uhr
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Höchste Inzidenz in Bayern: Coburg verschärft Corona-Maßnahmen!

Die Stadt Coburg hat aufgrund der hohen 7-Tage-Inzidenz zusätzlich zu den Bayerischen Corona-Regelungen eine weitere Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen erlassen. Der Inzidenzwert der Vestestadt lag am Dienstag (12. Januar) laut LGL bei 326,3. Dies war der höchste Wert unter den bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten. Der Landkreis Coburg verzeichnete am Dienstag den zehnthöchsten Wert (260,5) im Freistaat. Binnen 24 Stunden verstarben an und mit Corona im Coburger Land zehn weitere Menschen. Seit Ausbruch der Pandemie gab es somit 146 Todesfälle vor Ort. (Weitere Corona-Zahlen auf unserer Newsseite). Weiterlesen
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Stadt & Landkreis Hof: Persönliche Impfeinladung an Ü80-Jährige verschickt

Seit fünf Tagen läuft im Hofer Land die Anmeldung zur Corona-Impfung für alle Personen, die über 80 Jahre alt sind. Inzwischen haben sich laut Landratsamt 1.879 Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Hof entweder telefonisch oder über die Online-Plattform angemeldet. Weiterlesen
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Corona-Pandemie in Bayern: FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel ab 18. Januar

Am heutigen Dienstagvormittag (12. Januar) gab es in München die zweite Sitzung des bayerischen Ministerrates im Jahr 2021. Diese fand wiederum als Videocall statt. Anschließend informierte Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage in Bayern.

Kein bayerischer Landkreis oder kreisfreie Stadt mit einer Inzidenz von unter 50

Nach den Worten des Ministerpräsidenten ist die Infektionslage aufgrund der Corona-Pandemie in Bayern weiter sehr angespannt. Die bislang ergriffenen Maßnahmen lieferten noch nicht den erhofften Rückgang der Infektionszahlen. Ziel bleibt eine 7-Tages-Inzidenz von unter 50 Fällen pro 100.000 Einwohner zu erreichen. Nach TVO-Recherchen erfüllt diesen Fall derzeit kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt in Bayern.

Mutation des Virus bereitet Sorge

Aktuell besonders besorgniserregend ist für Söder das Auftreten der stark ansteckenden Virusmutationen in einigen Ländern, deren Eintrag und Verbreitung in Bayern und Deutschland vermieden werden muss, so der Konsens des Ministerrates.

FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und im Einzelhandel

Mit Blick auf die weiterhin sehr hohe Infektionsdynamik und zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens beschloss der Ministerrat am Dienstag eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Einzelhandel ab kommenden Montag (18. Januar)

Ein Mitschnitt der Pressekonferenz vom Dienstag
Corona-Pandemie in Bayern: Pressekonferenz von Ministerpräsident Markus Söder am 12. Januar
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