Tag Archiv: Mutante

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Stadt und Landkreis Bayreuth: Schulen uns Kitas in der nächsten Woche offen

Durch die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen können in Bayreuth auch in der kommenden Woche die Schulen sowie der Kindertageseinrichtungen geöffnet bleiben. Dies teilte die Stadtverwaltung am Freitagvormittag (12. März) mit.

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Landkreis Bamberg: Schnelltests ab sofort kostenlos möglich

In der letzten Bund-Länder-Beratung wurde festgelegt, dass jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit haben soll, einmal pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest zu machen. Diese kostenlosen Schnelltests werden ab sofort auch in der bekannten Teststelle in Scheßlitz (Oberend 32, ehemaliges Nettogebäude) angeboten. Dies teilte das Landratsamt Bamberg am Mittwoch (10. März) mit.

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Corona-Schnelltests im Hofer Land: Über 1.500 Tests am Wochenende

An den 27 Schnelltest-Stationen im Landkreis sowie an der Zentralen Teststation in Hof ließen sich am vergangenen Wochenende 1.515 Personen mittels Schnelltest auf das Corona-Virus testen. Neun Personen wurden dabei positiv getestet.

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Lichtenfels: Nächtliche Ausgangssperre aufgehoben

Wie das Landratsamt Lichtenfels am Montag (08. März) veröffentlichte, bleiben Schulen und Kindertagesstätten in dieser Woche zunächst geöffnet. Unterdessen wurde die nächtliche Ausgangssperre für beendet erklärt.

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106 Jahre alt: Älteste Bürgerin des Landkreises Coburg erhält ihre Corona-Schutzimpfung

Elfriede Kittel, die älteste Bürgerin des Landkreises Coburg, erhielt am heutigen Montag (08. März) ihre Corona-Schutzimpfung. Dies teilte das Landratsamt mit. Die 106-Jährige wurde im Impfzentrum in Witzmannsberg geimpft.

Seniorin will Schutzimpfung noch vor ihrem 107. Geburtstag

Die Seniorin nach wie vor zu Hause und wird von ihrer Tochter, die sie auch zur Impfung begleitete, liebevoll umsorgt. Den Schutz vor dem Corona-Virus habe Elfriede Kittel unbedingt noch vor ihrem bald anstehenden 107. Geburtstag erhalten wollen, so das Landratsamt in einer Pressemitteilung. Landrat Straubel freute sich über die Impfung der ältesten Bürgerin und wünschte allen geimpften Bürgerinnen und Bürgern alles Gute.

 

Die Impfungen sind ein wichtiger Schritt im Kampf gegen das Coronavirus. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Impfzentrum, die dafür sorgen, dass wir ein Stückchen Normalität zurück bekommen.

(Sebastian Straubel , Landrat des Landkreises Coburg)

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Corona-Pandemie: Allgemeinverfügungen für Stadt & Landkreis Hof geändert und verlängert

Stadt und Landkreis Hof haben ihre Allgemeinverfügungen bis einschließlich 21. März verlängert. Dies teilte das Landratsamt am Freitagnachmittag (05. März) mit. Dabei ergeben sich insbesondere folgende Änderungen… Weiterlesen
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Hof: Corona-Protest per Autokorso durch die Innenstadt

Am späten Freitagnachmittag (05. März) kam es in Hof erneut zu einer Kundgebung in Form eines Autokorsos durch die Innenstadt. Bei der angemeldeten Protestaktion demonstrierten die Teilnehmer gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen und den Lockdown. Dies erzürnte Oberbürgermeisterin Eva Döhla.

Autokorso durch die Innenstadt

Wie bereits am 22. Februar begann die Route der Teilnehmer laut Behördenangaben in der Uferstraße und führte über die Lessingstraße, Sigmundsgraben, Ludwigstraße, Poststraße, Marienstraße, Friedrichstraße, Pfarr, Fabrikzeile und Sigmundsgraben zurück zum Ausgangspunkt. Die Polizei begleitete die Teilnehmer und sperrte die Kreuzungen der Route ab. Die Aktion war genehmigt für maximal 100 Fahrzeuge.

Stadt Hof bundesweit mit höchster Inzidenz

Unterdessen nimmt die Stadt Hof am heutigen Tag einen traurigen Spitzenplatz hinsichtlich des 7-Tage-Inzidenz-Wertes ein. Dieser beträgt laut Robert-Koch-Institut (RKI) 342,6. Dieser Wert ist am Freitag der höchste Wert in Deutschland. Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Hofer Land sowie den anderen Regionen in Oberfranken auf unserer Newsseite.

Statement von Oberbürgermeisterin Eva Döhla

Die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla nahm in einem O-Ton Stellung zu der Demonstration. Sie sagt unter anderem: „Wer in diesem Autokorso mitfährt, muss genau überlegen, wogegen er damit eigentlich demonstriert. Meiner Meinung nach sollte der Autokorso lieber zur Teststelle an der Freiheitshalle fahren.“

 

  • Das komplette Audio-Statement können Sie sich beim Anklicken des Bildes anhören!
Audio-Statement von OB Eva Döhla
Oberbürgermeisterin Eva Döhla zum Corona-Protest in Hof
(Bq.: Stadt Hof / Fotograf: Michael Farkas)
Weiterführende Info: Offener Brief der Hofer Ärzteschaft

Seit Mitte der Woche haben Stadt und Landkreis Hof ihre Testkapazitäten ausgeweitet und bieten Schnelltest-Stationen in allen Gemeinden des Landkreises sowie in der Stadt Hof an. 27 Standorte wurden dazu eingerichtet. Wir berichteten! Zudem regt man im Hofer Land Pilotprojekte an, um Hausärzte bei der Corona-Schutzimpfung stärker einzubinden. Hierzu startete ein erstes Projekt in Geroldsgrün. (Hier zur Nachricht!) Bei all diesen Konzepten, Aktionen und Projekten sind neben ehrenamtlichen Helfern, dem medizinischen Personal, den beteiligten Behörden die Ärztinnen und Ärzte ein wesentlicher Bestandteil.

Über 50 Ärztinnen und Ärzte unterzeichnen einen offenen Brief an die Bevölkerung

Über 50 von ihnen haben sich jetzt in einem offenen Brief (siehe unten) an die Bevölkerung von Stadt und Landkreis Hof gewandt – einem Brief, in dem es um die Dringlichkeit geht, sich testen zu lassen, um die Impfung und um die Hoffnung, dass auch die Hausärzte bald selbst tätig werden können.

 

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Testen-Impfen-Hoffen: Offener Brief von über 50 Ärztinnen & Ärzte an die Bevölkerung im Hofer Land

Seit Mitte der Woche haben Stadt und Landkreis Hof ihre Testkapazitäten ausgeweitet und bieten Schnelltest-Stationen in allen Gemeinden des Landkreises sowie in der Stadt Hof an. 27 Standorte wurden dazu eingerichtet. Wir berichteten! Zudem regt man im Hofer Land Pilotprojekte an, um Hausärzte bei der Corona-Schutzimpfung stärker einzubinden. Hierzu startete ein erstes Projekt in Geroldsgrün. (Hier zur Nachricht!) Bei all diesen Konzepten, Aktionen und Projekten sind neben ehrenamtlichen Helfern, dem medizinischen Personal, den beteiligten Behörden die Ärztinnen und Ärzte ein wesentlicher Bestandteil. Weiterlesen
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Corona-Pandemie im Hofer Land: Pilotprojekte zur Impfung durch Hausärzte

Der Landkreis Hof wird Pilotprojekte initiieren, die zum Ziel haben, die Hausärzte bei der Corona-Schutzimpfung stärker einzubinden. Vor allem soll dies ab dem Zeitpunkt passieren, ab dem ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Dann sollen bestehende Strukturen genutzt werden. Den Startschuss hierfür gab man in Geroldsgrün. Zudem widmen sich die Ärzte des Hofer Landkreises und der Stadt an alle Bürgerinnen und Bürger in einem offenen Brief. Dabei wird appelliert, die gegebenen medizinischen Möglichkeiten zur Bekämpfung des Virus wahrzunehmen. Weiterlesen
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Corona-Pandemie: Diese Regelungen gelten in Bayern ab dem 08. März

In München fand am Vormittag eine Sitzung des bayerischen Ministerrats statt. Das Kabinett beschäftigte sich per Video-Schalte mit den Folgen der Corona-Pandemie und den gestern in Berlin getroffenen Maßnahmen bis zum 28. März. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informierten Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Anschluss auf einer Pressekonferenz.

"Vorischt und Umsicht" bleibt weiterhin die Strategie

In der Bekämpfung der Corona-Pandemie setzt die bayerische Staatsregierung weiterhin auf den Kurs von "Vorsicht und Umsicht". Ziel ist es, den Ausbruch einer dritten Pandemiewelle zu verhindern. Erreicht werden soll dies mit mehr Testungen, mehr Impfungen und der weiteren Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln einschließlich der FFP2-Maskenpflicht.

Corona-Pandemie: Gemischte Meinungen zu Bund- und Länder-Entscheid

In Sachen der Öffnungsstrategie inklusive Notbremse wurden folgende Maßnahmen ab 08. bis 28. März beschlossen:

 

Private Kontakte

Die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften mit Freunden, Verwandten und Bekannten wird ab 8. März erweitert. Ab Montag sind private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich. Die Beschränkung liegt bei maximal fünf Personen

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro Woche können die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, wird die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei jeweils nicht mitgezählt.

 

Öffnungsperspektiven

Ab 8. März

Ab dem 8. März 2021 werden Buchhandlungen dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Sie können mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter wieder öffnen. Unter gleichen Voraussetzungen werden Büchereien, Archive und Bibliotheken wieder geöffnet.

 

Frühestens ab 8. März

In Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen sind ab dem 8. März inzidenzabhängig folgende weitere Öffnungen möglich:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, gilt:

  • Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung auf einen Kunden je 10 Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und darüber hinaus einen Kunden je 20 Quadratmeter
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten
  • Kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (maximal zehn Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine stabile 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 besteht, gilt:

  • Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote ("Click & Meet"), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kontaktnachverfolgung zugelassen werden kann
  • Öffnung von Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung
  • Individualsport maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen

 

Frühestens ab 22. März 2021 sind folgende weitere Öffnungen in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen möglich:

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 besteht, so gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich

Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt seit mindestens 14 Tagen eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 besteht, gilt:

  • Öffnung der Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung neben der Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich
  • Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besuchern mit einem tagesaktuellen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest verfügen

 

Notbremse

Steigt die 7-Tages-Inzidenz über den für die jeweiligen Öffnungen maßgeblichen Inzidenzwert von 50, gelten jeweils die Regelungen für Gebiete mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. Übersteigt die 7-Tages-Inzidenz den Wert von 100, gelten wieder die Regelungen, die bis zum bis zum 07. März gegolten haben.

 

Künftige weitere Öffnungsschritte

Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die noch nicht geöffneten Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels wird im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren Ende März nach der nächsten Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder entschieden werden.

 

Kontaktnachverfolgung - auch elektronisch

Laut Staatsregierung kann die Kontaktnachverfolgung auch in elektronischer Form (z.B. mittels einer App) erfolgen. Auch in diesem Fall müssen Zeit, Ort und Erreichbarkeit der Kontaktpersonen präzise dokumentiert werden, um im Fall eines Infektionsgeschehens an die Gesundheitsämter weitergegeben werden zu können.

 

Einreisequarantäne

Die Einreisequarantäneverordnung wurde bis einschließlich 28. März verlängert. Für die Einreise - speziell aus den besonders infektionsgefährlichen Virusvariantengebieten - gelten dabei folgende Änderungen:

  • Die Quarantänedauer beträgt hier künftig 14 Tage (statt bisher nur 10 Tage)
  • Die Quarantäne kann nicht mehr durch vorzeitige Freitestung (Negativtest am fünften Tag nach der Einreise) verkürzt werden
  • Die sonstigen Quarantäneausnahmen für die Einreise aus Virusvariantengebieten (Warentransport und systemrelevante Grenzgänger und Grenzpendler) bleiben unverändert

 

Schulen

An den Schulen gilt in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen der Grundsatz vom Wechsel- in den Präsenzunterricht oder vom Wechsel- in den Distanzunterricht. Der Unterricht an den Schulen findet ab 15. März 2021 daher in folgenden Schritten statt:

  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in allen Grundschulklassen (und Förderschulen) Präsenzunterricht
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 findet an allen anderen Schularten in allen Jahrgangsstufen sowie in den Grundschulen über Inzidenz 50 Wechselunterricht statt
  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 100 findet mit Ausnahme der Abschlussklassen Distanzunterricht statt
  • Zur besseren Planbarkeit gilt die Festlegung der jeweiligen Unterrichtsform jeweils für eine Schulwoche, auch wenn sich der Inzidenzwert während der Schulwoche ändert

 

Kinderbetreuungseinrichtungen

In Kinderbetreuungseinrichtungen und in Kindertagespflegestellen gilt in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen: Bei einer 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt Regelbetrieb, zwischen 50 und 100 eingeschränkter Regelbetrieb und über 100 Notbetreuung.

 

Stärkung der Sozialkontakte in Alten- und Pflegeheimen

Durch die Impfungen in Alten- und Pflegeheimen können in Heimen mit hoher Durchimpfungsrate wieder mehr soziale Kontakte (Besuche der Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Gemeinschaftsveranstaltungen) ermöglicht werden, sobald der Impfschutz nach der Zweitimpfung in der jeweiligen Einrichtung seine volle Wirkung entfaltet. Dabei sind weiterhin Hygiene- und Testkonzepte umzusetzen.

 

Zudem hat der Ministerrat beschlossen:

  • Beschaffung von 11,5 Millionen Antigen-Schnelltests pro Monat bis 30. Juni 2021 in Höhe von 183 Millionen Euro
  • Beschaffung von je 12,4 Millionen Selbsttests für die Monate März bis Mai 2021 sowie von 17,7
    Millionen Selbsttests für Juni 2021 in Höhe von 284 Millionen Euro
  • Beauftragung der Apotheken als Schnellteststellen, erforderliche Mittel in Höhe von 41 Millionen Euro für den Zeitraum von zwei Monaten werden zur Verfügung gestellt
  • Festhalten an der regelmäßigen Testpflicht für Beschäftigte in Alten- und Pflegeheimen einschließlich Behinderteneinrichtungen
  • Ab einem Inzidenzwert von 100 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt hat künftig die zuständige
    Kreisverwaltungsbehörde regelmäßige Reihentestungen der in diesen Einrichtungen Beschäftigten anzuordnen (Test
    mindestens zweimal wöchentlich)

 

Ministerrat begrüßt die Weiterentwicklung des Impfkonzeptes

Der Ministerrat begrüßte in der Sitzung die Weiterentwicklung des Impfkonzepts. Die Einbindung der Vertrags- und Betriebsärzte sowie der niedergelassenen Ärzte und die weitestmögliche Ausschöpfung des Intervalls zwischen den zwei Impfungen soll die Impfgeschwindigkeit deutlich steigern. Auch die angekündigte Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffes für Über-65-Jährige soll die Durchimpfung der vulnerablen Altersgruppe deutlich beschleunigen. Für Bayern bedeutsam ist die Möglichkeit zur prioritären Nutzung der Impfstoffe in stark betroffenen Grenzregionen. Positiv wird die für Ende März / Anfang April zugesagte umfassende Einbeziehung der Haus- und Fachärzte in die Impfkampagne gesehen. Wegweisend für weitere Schritte ist die Ausweitung der Impfkapazitäten.

 


Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung
Corona-Pandemie: Pressekonferenz der Bayerischen Staatsregierung vom 04. März 2021

ERSTMELDUNG (11:01 Uhr):

Bund und Länder haben sich in der Nacht zum Donnerstag (04. März) auf eine Verlängerung des Lockdowns in Deutschland bis zum Sonntag (28. März) verständigt. Neu ist, dass es je nach der aktuellen Infektionslage Öffnungsmöglichkeiten und Lockerungen geben kann. Über die Auswirkungen für Bayern informiert Ministerpräsident Markus Söder (CSU) um 13:00 Uhr auf einer Pressekonferenz. TVO überträgt dies LIVE im TV, hier auf tvo.de und via Facebook.

Stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse

Bei der Beratung von Kanzleramt und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie vereinbart. Diese enthält zudem eine Notbremse. Heißt: Sollten die Lockerungen regional zu einem starken Anstieg der Corona-Infektionszahlen führen, werden diese Öffnungen wieder zurückgenommen. Bereits am Montag (09. März) sind Zusammenkünfte mit einem weiteren Haushalt möglich - dies bis maximal fünf Personen.

LIVE-Pressekonferenz um 13:00 Uhr

In München findet am Vormittag eine Sitzung des bayerischen Ministerrats statt. Das Kabinett beschäftigt sich per Video-Schalte mit den Folgen der Corona-Pandemie und den gestern in Berlin getroffenen Maßnahmen bis zum 28. März. Über die wesentlichen Ergebnisse der Beratung informieren Ministerpräsident Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek um 13:00 Uhr in einer Pressekonferenz. TVO ist LIVE dabei!

© Stadt Bayreuth

Bayreuth: Nächtliche Ausgangssperre beendet

Die Stadt Bayreuth unterschritt am Mittwoch (3. März) an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den 7-Tage-Inzidenzwert von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Maßgeblich hierfür sind die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Daher entfällt ab dem morgigen Donnerstag (00:00 Uhr) die bislang geltende nächtliche Ausgangssperre von 22:00 bis 05:00 Uhr.

 

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Corona-Pandemie: 27 Schnelltest-Stationen im Hofer Land

Stadt und Landkreis Hof weiten ihre Testkapazitäten aus und bieten ab Mittwoch (03. März) Schnelltest-Stationen in allen Gemeinden des Landkreises sowie in der Stadt Hof an. 27 Standorte wurden eingerichtet. Darüber informierten heute Landrat Oliver Bär und die Hofer Oberbürgermeisterin Eva Döhla. Die Schnelltests sind kostenlos und stehen allen Bürgerinnen und Bürgern im Hofer Land zur Verfügung. Eine Anmeldung im Vorfeld der Testung ist nicht notwendig.

Testaktion startet am Mittwoch

Ziel der Testaktion ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern im Hofer Land die Möglichkeit zu geben, sich kostenlos und direkt vor der Haustüre testen zu lassen. Gemeinsam mit den Kommunen des Landkreises, dem Bayerischen Roten Kreuz, den Feuerwehren, der DLRG, der Wasserwacht sowie weiteren ehrenamtliche Helfern wurden - zusätzlich zu den bereits bestehenden Teststationen - weitere Schnelltest-Stationen aufgebaut. Ab Mittwoch können sich damit Bürgerinnen und Bürger in jeder Gemeinde testen lassen.

Schnelltests am Mittwoch und Sonntag möglich

Die kostenlosen Schnelltests werden an den neuen Standorten immer am Mittwoch von 16:30 - 18:30 Uhr und am Sonntag von 13:30 - 15:30 Uhr durchgeführt. In Issigau und Berg finden die Testungen ausschließlich am Sonntag statt. Weiterhin bleiben die Schnelltest-Standorte in Naila, Münchberg, Oberkotzau und Rehau zu den üblichen Zeiten bestehen. An der Teststelle der Freiheitshalle in Hof werden zusätzlich zu den PCR-Tests ab sofort auch Schnelltests angeboten. Diese werden von Montag bis Sonntag von 14:00 - 14:30 Uhr durchgeführt.

 

Der Aktuell-Beitrag zur Ausweitung der Testkapazitäten in Hof:
Corona-Krise: Stadt und Landkreis Hof starten große Testaktion
© Barmer GEK

Bayern: Start der Corona-Schutzimpfungen bei der Polizei

Bei der bayerischen Polizei begannen am Dienstag (02. März) die Corona-Schutzimpfungen. Laut dem Gesundheitsministerium in München erhalten ab heute Beschäftigte die ersten 10.000 Dosen des Corona-Impfstoffes vom Hersteller AstraZeneca. In Oberfranken starten die Impfungen noch in dieser Woche.

Impfungen an zwölf Standorten in Bayern, in Oberfranken am Standort Bayreuth

Geimpft wird an zwölf Standorten in Bayern. Diese Impfzentren werden direkt und selbst von der Polizei betrieben. Für die Polizistinnen und Polizisten in Oberfranken wird dazu aktuell beim Polizeipräsidium in Bayreuth ein Impfzentrum aufgebaut. Anschließend soll noch in dieser Woche mit den ersten Impfungen begonnen werden.

 

Damit schützen wir zunächst vor allem unsere Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst und in den Einsatzeinheiten, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. ... Aus Fürsorge wollen wir möglichst schnell alle zur Verfügung stehenden Impfdosen verimpfen.

(Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister)

 

Koordination durch Bereitschaftspolizei und Polizeiärztlichen Dienst

Nach Herrmanns Worten gibt es hierfür ein ausgefeiltes Impfkonzept, das auf Basis der Empfehlungen des Gesundheitsministeriums bayernweit durch die Bereitschaftspolizei und den Polizeiärztlichen Dienst koordiniert wird. Gesundheitsminister

 

Wir schützen unsere Beschützer!

(Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister)

 

AstraZeneca "kein Impfstoff zweiter Klasse"

Der Innenminister unterstrich zudem, dass der Impfstoff von AstraZeneca kein Impfstoff zweiter Klasse ist. Die bisherigen Rückmeldungen aus der Bayerischen Polizei zeigen laut Herrmann: "Unsere Polizistinnen und Polizisten treffen ihre Impfentscheidung mit Bedacht. Dabei sind die meisten einer Impfung gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt." Für Herrmann ist das auch ein vorbildliches Signal für die Impfentscheidung der Bevölkerung.

Stabile Impfstofflieferungen im März

Holetschek bekräftigte, dass es derzeit stabile Impfstofflieferungen gibt. Für die kommenden Wochen stehen laut der Behörde umfangreiche Lieferungen von rund 1,6 Millionen Impfdosen der verschiedenen Hersteller an.

Kein Verfall von Impfstoff

Wie Herrmann erläuterte, können sich die Beschäftigten freiwillig nicht nur im polizeilichem Impfzentrum impfen lassen, sondern auch das kommunale Impfzentrum nutzen. Durch Letztere erfolgt die Terminvergabe nach der gültigen Corona-Impfverordnung.

 

Bei drohendem Verfall von Impfstoff besteht zudem das Angebot, im Rahmen des sogenannten Hop-On-Konzepts des Gesundheitsministeriums ein Impfangebot ebenfalls bei den kommunalen Impfzentren anzunehmen.

(Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister)

Weiterführende Informationen zur Schutzimpfung der Polizei in Bayern:
Corona-Aktuell aus Bayern vom 02. März 2021
© Bayerische Staatskanzlei

Allianz gegen Corona: Söder und Kretschmer entwickeln 10-Punkte-Plan

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und sein sächsischer Amtskollege Michael Kretschmer haben am Montag (01. März) einen gemeinsamen 10-Punkte-Plan in der Corona-Krise beschlossen. Diese Covid-19-Allianz beeinhaltet ein umfangreiches Maßnahmenpaket, da beide Bundesländes unter anderem eins verbindet: die Grenze zu Tschechien. An den jeweiligen Grenzregionen kommt es aktuell zu sehr hohen Inzidenz-Werten. Folge Punkte kamen auf den Tisch und wurden beschlossen:

 

Erster Punkt: Grenzkontrollen

  • Lückenlose Grenzkontrollen des Bundes sollen die Einhaltung der Einreisevoraussetzungen (Negativtest) sichern sowie vor dem Eintrag gefährlicher Virusvarianten schützen.
  • Der Bund bleibt aufgefordert, bis zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lage das Grenzregime aufrechtzuerhalten.
  • Einreise nur mit negativem Testergebnis.

 

Zweiter Punkt: Testkonzepte

  • Einheitliche Testkonzepte zwischen Bayern und Sachsen sollen ausreichende wohnortnahe Testmöglichkeiten sichern.
  • Bedarfsorientierter und zielgerichteter Einsatz der Tests wo nötig.
  • Die beiden Länder unterstützen Betriebe und Kommunen beim Angebot flächendeckender Schnelltests.
  • Bayern und Sachsen unterstützen Tschechien beim Aufbau von Teststationen und dem Ausbau der Testkapazitäten im Rahmen der rechtlichen und logistischen Rahmenbedingungen.

 

Dritter Punkt: "Pendlerquarantäne“ für Grenzgänger und -pendler

  • In Hot-Spots ordnen die örtlichen Behörden für Grenzgänger und -pendler eine "Pendlerquarantäne" an. Das heißt kein Verlassen des Arbeits-/Schul-/Ausbildungswegs für Grenzgänger. Grenzpendler nach Tschechien verlassen in Deutschland die Wohnung nur aus triftigen Gründen.
  • Stichprobenartige Kontrollen.

 

Vierter Punkt: Sequenzierung – Virusvarianten

  • Bayern und Sachsen weiten das grenzüberschreitende Sequenzierungs-Projekt der Uniklinik Dresden (SN, Polen, Tschechien) auf das Dreiländereck Bayern-Sachsen-Tschechien aus. Dabei kann das bestehende bayerische Verbundprojekt Bay-VOC (Zusammenschluss LGL und 6 Uniklinika zum gemeinsamen Datenaustausch) unterstützen. Der Bund soll hierbei eine finanzielle Unterstützung liefern.
  • Gemeinsames „Virusvarianten-Monitoring“: Austausch aller Untersuchungsergebnisse, regelmäßige Erstellung eines grenzüberschreitenden Lagebilds, Maßnahmenkonzepte für „Ausbruchs-Cluster“.

 

Fünfter Punkt: Sicheres Arbeiten

  • In den Betrieben wird einheitlich vorgegangen: Möglichst umfassende und flächendeckende, branchenspezifische Home-Office-Lösungen, Mindestanforderungen an Hygiene- und Testkonzepte im gesamten deutsch-tschechischen Grenzraum.
  • Betriebe kontrollieren auf örtliche Anordnung die erforderlichen Testnachweise der Pendler.
  • Schnelltests am Arbeitsplatz: Die beiden Bundesländer ermöglichen kleinen mittelständischen Unternehmen und Behörden mit Bürgerkontakt Schnelltests, zum Beispiel durch Finanzierung entsprechender Schulungsmaßnahmen.
  • Arbeitgeber werden aufgefordert, ihrer Belegschaft Testmöglichkeiten anzubieten.
  • „Pakt für sichere Unterbringung“: Bayern und Sachsen unterstützen Betriebe bei der Bereitstellung von Wohnraum für Pendler aus Tschechien. Achten auf strenge Schutz- und Hygienepflichten, Testkonzepte und behördliche Kontrollen.
  • Entwicklung von branchenspezifischen Muster-Hygienekonzepten für Betriebe mit Grenzgängern. Zentral: Mindestabstand, FFP2-Pflicht, feste Gruppen, Testkonzept.
  • Initiierung eines Austausches der Gesundheitsämter und Gewerbeaufsichten in Bayern und Sachsen: Einrichtung eines länderübergreifenden „Pandemie-Boards“ als Musterbeispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

 

Sechster Punkt: Hot-Spot Regelungen

  • In Hot-Spots (Städte oder Landkreise mit hoher Inzidenz über 100) sind andere Regeln nötig. Diese sind in enger Abstimmung mit den Landesbehörden von den örtlichen Behörden anzuordnen.
  • Hierzu zählen: Fortsetzung von Schließungen (Geschäfte, Kitas, etc.), Distanzunterricht im Schulbereich, Ausgangsbeschränkungen.
  • Betroffene Kommunen werden eng begleitet und bestmöglich unterstützt.

 

Siebter Punkt: Kontaktnachverfolgung

  • Kontaktpersonen und Infizierte werden schnell und zuverlässig informiert, insbesondere in Mutationsgebieten.
  • Begleitung der Betroffenen (zum Beispiel häufige Kontaktaufnahme).
  • Quarantäneanordnungen werden kontrolliert und konsequent durchgesetzt.

 

Achter Punkt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

  • Verstärkte Kontrolle der Einhaltung der Quarantäneanordnungen.
  • In Hot-Spots wird der Kontrolldruck durch alle Behörden noch einmal erhöht. Gewerbeaufsichtsämter sollen besonders auf die Einhaltung der betrieblichen Hygienevorschriften achten.

 

Neunter Punkt: Krankenhausversorgung / Lagebild

  • Bayerische und sächsische Krankenhäuser nehmen tschechische Covid-19 Patienten auf.
  • Bayern und Sachsen unterstützen sich im Bedarfsfall gegenseitig.
  • Ein gemeinsames regelmäßiges Lagebild (Infektionszahlen, Bettenbelegung, Mutationen), mindestens wöchentlich, soll im Grenzraum helfen, drohende Probleme frühzeitig zu erkennen und zu lösen.

 

Zehnter Punkt: Impfen

  • Bayern und Sachsen tauschen sich bezüglich der Erfahrungen zur jeweiligen Impfstrategie aus.
  • Die beiden Bundesländer stellen sicher, dass vulnerable Personen schnellstmöglich geimpft werden.
Der Aktuell-Beitrag vom 01. März 2021:
Corona-Aktuell aus Bayern vom 01. März 2021
© Barmer GEK

Corona-Pandemie: Über 12.000 Impfungen im Hofer Land

Wie das Landratsamt Hof am Montag (01. März) mitteilte, wurden seit Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus Ende Dezember 2020 in Stadt und Landkreis Hof insgesamt 12.001 Dosen im zentralen Impfzentrum der Saalestadt oder durch mobile Impfteams verimpft. Weiterlesen
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