Tag Archiv: Strom

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Hof/Bayern: Schmuggelware wird zu Strom und Wärme

Durch die Vernichtung der im letzten halben Jahr aufgegriffenen Schmuggelwaren der Kontrolleinheiten Verkehrswege und Flughafen der Hauptzollämter Regensburg, Nürnberg und Schweinfurt konnte die Strom- und Wärmeproduktion in einer Müllverbrennungsanlage in Bayern unterstützt werden.

Kiloweise Schmuggelware vernichtet

Die Verwertungsstelle Hof des Hauptzollamts Regensburg vernichtete insgesamt 2.700 Kilogramm sichergestellte Waren, die dabei in Strom und (Fern-) Wärme umgewandelt wurden.

Zur Vernichtung gelangten unter anderem:

 

  • 1.617.083 Stück Zigaretten
  • 9,5 Kilogramm Rauchtabak
  • 190 Kilogramm Wasserpfeifentabak
  • 219 Stück gefälschte Markenartike
  • 130 Packungen Medikamente
  • 15,4 Kilogramm Kath
© Hauptzollamt Regensburg

Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Die Zigaretten befanden sich überwiegend in Kartons, der Wasserpfeifentabak war in 30 Kilogramm-Säcken verpackt. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgte der Transport der zu vernichtenden Gegenstände von der Verwertungsstelle Hof zu der Müllverbrennungsanlage. Bevor ein Kran die Waren zur Feuerung beförderte, musste erst alles in Handarbeit entladen und in der Müllverbrennungsanlage in den Sammelbunker geworfen werden.

Manche Waren werden versteigert

Die Verwertungsstelle Hof ist in ihrem Bezirk, der sich über ganz Franken, die gesamte Oberpfalz und sogar einen Teil Niederbayerns erstreckt, zuständig für den Verkauf von z. B. gepfändeten Waren, aber auch von ausgesonderten verwaltungseigenen Geräten und Gegenständen mittels öffentlicher Versteigerung auf der Internetplattform www.zoll-auktion.de. Waren, die sichergestellt und eingezogen wurden, aber nicht verkauft werden können oder dürfen (wie z. B. Drogen, Arzneimittel, verbotene Waffen oder geschmuggelte Zigaretten), werden durch die Verwertungsstelle auf unterschiedlichsten Wegen vernichtet.

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Bayreuth: Stromausfall in der Alt- und Innenstadt

Am Mittwoch (15. Juli) fiel in den Bayreuther Stadtteilen Altstadt und Innenstadt teilweise der Strom aus. Der Grund war ein Fehler im Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Bayreuth. Das teilten am Nachmittag die Stadtwerke mit. Weiterlesen

Bayreuth: Gewusst wie, spart Energie!

272 Millionen Liter Wasser und 63 Millionen Kilogramm CO2 hat die Stadt Bayreuth bei der Bewirtschaftung ihrer Gebäude von 2001 bis heute eingespart. Dies entspricht der jährlichen Emission von 629.770 Kühlschränken oder 39.357 Autos. Diese Zahlen sind im jetzt veröffentlichten Energiebericht für 2019 nachzulesen. Der Bericht ist auf der Homepage der Stadt abrufbar.

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Pegnitz: Orkantief Sabine blockiert mehrere Straßen & legt Strom lahm

ERSTMELDUNG (13:57 Uhr):

Am Montagvormittag (10. Februar) zog Orkantief Sabine auch über den Raum Pegnitz im Landkreis Bayreuth. Laut Bayernreporter sorgten umgestürzte Bäume für blockierte Straßen in diesem Bereich. Weiterhin kam es zu Stromausfällen, nachdem ein umgestürzter Baum eine Stromleitung beschädigte.

Schlammabgänge und umgestürzte Bäume blockieren Bundesstraßen

Aufgrund der Wetterlage stürzten mehrere Bäume auf die Bundesstraßen B85, B2 und B470. Blockiert wurden die Straßen ebenso durch kleinere Schlammlawinen. Unter anderem war die Ortsverbindungsstraße zwischen den Pegnitzer Ortsteilen Neudorf und Willenberg durch einen umgestürzten Baum gesperrt. Laut Bayernreporter waren ebenso die Ortsteile Creußen, Schnabelwaid, Elbersberg und Troschenreuth von Straßensperrungen betroffen.

Umgestürzter Baum sorgt für Stromausfall

Gegen Mittag war die Rastanlage "Fränkische Schweiz" an der A9 stromlos. Die Kassen und die Zapfsäulen konnten nicht mehr bedient werden. Bereits am Vormittag sorgte ein umgestürzter Baum auf der Kreisstraße zwischen den Pegnitzer Ortsteilen Körbeldorf und Kosbrunn für einen örtlichen Stromausfall. Ein Baum riss eine Stromleitung zu Boden. Die Einsatzkräfte sperrten die Straße bis in die Mittagsstunden komplett ab. Nachdem die betroffene Stelle durch den Energieversorger stromlos geschalten wurde, konnte mit der Reparatur begonnen werden.

 

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Kronach: Unbekannter Mann wird vom Fluss mitgerissen

UPDATE (Montag, 09:35 Uhr):

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken auf Nachfrage von TVO gerade bestätigte, wurde am Montagmorgen (18. März) an der Rodach im Weißenbrunner Ortsteil Hummendorf (Landkreis Kronach) eine Leiche gefunden. Es könnte sich dabei um den seit Samstagmorgen (16. März) in Kronach vermissten Mann handeln. Wie berichtet, war der Unbekannte in den Fluss Kronach gefallen. Mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften wurde das ganze Wochenende nach ihm gesucht.

  • Mehr dazu in Kürze!

UPDATE (Sonntag, 17:04 Uhr):

Die Suche nach dem unbekannten Mann wurde am Sonntag (17. März) fortgesetzt. Die Einsatz- und Rettungskräften konnten den Vermissten allerdings noch nicht auffinden. Die Suche wird fortgesetzt. (Siehe News-Flash vom Sonntag: unten auf der Seite!)

UPDATE (Samstag, 19:04 Uhr):

Die alarmierten Rettungstaucher der Wasserwacht und der DLRG sowie Feuerwehr und Polizei suchten seit den frühen Morgenstunden nach dem unbekannten Mann. Die Suche blieb jedoch auch wegen des Hochwassers bislang erfolglos. Aufgrund der starken Strömung mussten laut News5 die Rettungstaucher am Samstagnachmittag ihre Suche nach dem Mann in der Kronach abbrechen. Laut Polizei ist der bislang Unbekannte rund 30 Jahre alt.

 

ERSTMELDUNG (Samstag, 14:35 Uhr):

Zahlreiche Einsatzkräfte suchen seit dem frühen Samstagmorgen (16. März) nach einem Mann, der in der Kronacher Innenstadt in den Fluss Kronach fiel. Gegen 1:00 Uhr hörten zwei Fußgänger am Flussufer in der Kronachallee den Unbekannten um Hilfe rufen. Laut Aussagen der Zeugen befand sich der Mann in einer Notsituation und schaffte es nicht aus dem Wasser.

Zeugen versuchen vergeblich, den Unbekannten ans Ufer zu ziehen

Die zwei Zeugen versuchten noch vergeblich, den Unbekannten an das Ufer zu ziehen, jedoch ohne Erfolg.

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Die Strömung riss den Mann mit sich und trieb ihn flussabwärts. Mit Unterstützung der Wasserwacht, der DLRG, der örtlichen Feuerwehren aus dem Umkreis und der Polizei wird seitdem nach dem Mann gesucht. Die Suchmaßnahmen, die sich mittlerweile bis Redwitz erstrecken, dauern auch am Samstagnachmittag noch an. Seit den Mittagstunden sind auch Polizeitaucher, Personensuchhunde und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben...

  • Circa 30 Jahre alt
  • Kurze, schwarze Haare
  • Kräftige Figur
  • Trug eine Jeans und dunkle Oberbekleidung
  • Am Ufer fanden die Beamten eine grau-karierte Wollmütze des Fußballvereins „1. FC Nürnberg“, die dem Mann gehören soll

Kripo Coburg ermittelt

Die Kriminalpolizei Coburg ermittelt und sucht nach Zeugen, die Auskünfte in diesem Fall geben können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Coburg unter der Rufnummer  09561 / 645-0 entgegen.

Kronach: Unbekannter wird bei Hochwasser von der Flut mitgerissen
News-Flash vom Sonntag (17. März 2019)
Kronach: Mann wird vom Flussströmung mitgerissen
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Oberfranken: Netzbetreiber TenneT veröffentlicht vertiefende Pläne zum SüdOstLink

Der Netzbetreiber TenneT hat am Mittwoch (12. Dezember) in Wernberg-Köblitz (Landkreis Schwandorf) seine ergänzenden und vertieften Planungen zum Stromtrassenprojekt SüdOstLink vorgestellt. Die kompletten Unterlagen will TenneT am 21. Dezember 2018 bei der Bundesnetzagentur einreichen. Die Auslegung der Unterlagen durch die Bundesnetzagentur soll dann voraussichtlich ab Mitte Februar 2019 beginnen. Dann wird auch die formelle Beteiligung starten.


Korridor durch das östliche Fichtelgebirge

Wie TenneT in einer Pressemitteilung samt Karte (sehe rechts) veröffentlichte, entschied man sich bei den Planungen von Hof nach Pfreimd (Landkreis Wunsiedel) für die Variante mit dem Korridor durch das östliche Fichtelgebirge. Alternativrouten, die laut dem Netzbetreiber gleichrangig geprüft wurden, sind nun somit außen vor. Von dem nun gewählten Korridor wären die Landkreise Hof und Wunsiedel betroffen, nicht aber die Landkreise Bayreuth und Kulmbach.

TenneT-Termin am Freitag in Hof

Am Freitag (14. Dezember) will TenneT seine Pläne laut Informationen aus dem Hofer Landratsamt in der Hofer Freiheitshalle der Öffentlichkeit vorstellen.


Anderer Verlauf für die Gemeinde Gattendorf

Im Landkreis Hof ergab sich laut TenneT für die Gemeinde Gattendorf aufgrund von Hinweisen aus dem Bürgerdialog nun ein anderer Verlauf des vorgeschlagenen Korridors. Der geplante Korridor weist immer noch eine Breite von rund 1.000 Metern auf. Die fertige Trasse, in welcher später das Erdkabel verlegt werden soll, soll aber am Ende nur eine Breite von rund 15 Metern aufweisen. 

Hofer Landrat unzufrieden mit den Plänen

Der Hofer Landrat Oliver Bär ist unzufrieden mit den veröffentlichten Plänen (siehe rechts). Die vertieften Planungen für den letzten Abschnitt der Gleichstromverbindung in Bayern will TenneT im ersten Quartal 2019 bei der Genehmigungsbehörde einreichen. Die Bundesnetzagentur wird den Verlauf des Korridors voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 festlegen.

TenneT stellt konkrete "SüdOstLink"-Pläne vor: Reaktion aus dem Hofer Landratsamt

SüdOstLink wird eine besonders wichtige Rolle für den Transport des grünen Stroms und die sichere Versorgung von Bayern haben. ... Mit den vertieften Planungen haben wir einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung dieses Projekts erreicht. (Lex Hartman, Geschäftsführer von TenneT)

 

Milliardenprojekt "SüdOstLink"

Das Milliardenprojekt SüdOstLink soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Ostdeutschlands mit Bayern verbinden. Die Verbindung wird in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) beginnen. Endpunkt ist der Kraftwerksstandort Isar bei Landshut (Bayern). TenneT ist hierbei für die Planungen in Bayern verantwortlich. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bundesfachplanung. Am Ende dieses Verfahrens legt die Bundesnetzagentur einen 1.000 Meter breiten Korridor fest. Erst in dem anschließenden Planfeststellungsverfahren entscheidet die Bundesnetzagentur über den Erdkabel-Verlauf für die Verbindung.


Aktuell-Bericht vom Freitag, 14. Dezember 2018
Hof: TenneT stellt Pläne für das Stromtrassenprojekt SüdOstLink vor
© Pixabay

Tierquälerei in Coburg? Fische verenden im Teich

150 Kilogramm Zander und Saiblinge im Wert von mindestens 1.000 Euro verendeten am vergangenen Wochenende (22./23. September) qualvoll in einem Fischteich im Coburger Stadtteil Seidmannsdorf, wie die Polizei am heutigen Dienstag (25. September). Ein Unbekannter hatte zuvor die Stromzufuhr gekappt und damit das Fischsterben verursacht.

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© Landratsamt Lichtenfels

Lichtenfels: Neue E-Ladesäulen am Landratsamt

Ab sofort ist eine neue Ladesäule für E-Fahrzeuge am Landratsamt einsatzbereit. Dort können nun Elektrofahrzeuge aufgeladen werden. Christian Meißner, Landrat des Landkreises Lichtenfels, hat gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Lichtenfels Andreas Hügerich und dem Werkleiter der Stadtwerke Lichtenfels Dietmar Weiß eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen.

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Coburg: 59-Jähriger zapft Strom bei der Nachbarin

Ein 59-jähriger Mann zapfte aus einem fremden Keller eines Mehrfamilienwohnhauses in der Scheuerfelder Straße in Coburg am frühen Mittwochabend (17. Mai) mit einem Verlängerungskabel widerrechtlich Strom und nutzte diesen zu eigenen Zwecken.

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Bayreuth / Berlin: Planung des SuedOstLinks geht in die nächste Runde

Am Mittwoch (08. März) geht die Planung der Gleichstromverbindung SuedOstLink in die nächste Phase: Die Netzbetreiber 50Hertz und TenneT reichen den Antrag auf Bundesfachplanung für SuedOstLink bei der Bundesnetzagentur ein. Dieser Antrag enthält einen Vorschlagstrassenkorridor sowie verschiedene Trassenkorridoralternativen.

Gleichstromverbindung zwischen Ost- und Süddeutschland

Der SuedOstLink soll ab 2025 als Gleichstrom-Erdkabelverbindung die windreichen Regionen Ostdeutschlands mit Bayern verbinden. Die Verbindung wird in Wolmirstedt bei Magdeburg beginnen. Endpunkt ist der Kraftwerksstandort Isar bei Landshut. 50Hertz und TenneT werden den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zwischen dem 15. März und 6. April auf insgesamt 30 Terminen die Inhalte des Antrags vorstellen.

Bundesnetzagentur wird Vorschlagstrassenkorridor prüfen

Bürger, Kommunen, Verbände und Politik gaben knapp 2.200 Hinweise zu den Planungen ab, die zu Änderungen an den im Herbst vorgestellten möglichen Korridorvorschlägen sowie zu neuen Trassenkorridorsegmenten geführt haben. Nach Einreichung der Anträge wird die Bundesnetzagentur die Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen und Antragskonferenzen ausrichten, zu denen Träger öffentlicher Belange, Umweltverbände und Landesbehörden eingeladen werden. Außerdem können auch interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnehmen. Am Ende der Bundesfachplanung wird die Behörde einen durchgehenden Trassenkorridor zwischen Wolmirstedt und dem Kraftwerk Isar festlegen.

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (08.03.2017)
SuedOstLink: TenneT gibt Verlauf der Trassenführung bekannt
© TenneT
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Sturmtief Thomas: Zahlreiche Stromausfälle in Oberfranken

Wie der Netzbetreiber Bayernwerk am Freitagmittag (24. Februar) mitteilte, kam es aufgrund von Sturmtief Thomas am frühen Morgen zu Stromausfällen in Oberfranken.

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© TVO / Symbolbild

Sturm Egon in Oberfranken: 6.600 Haushalte ohne Strom

Im Energienetz des Stromanbieters Bayernwerk hat das Sturmtief Egon am Freitagmorgen (13. Januar) zu verbreiteten Stromausfällen in Oberfranken geführt. Betroffen waren Städte und Gemeinden in den Landkreisen Bayreuth, Forchheim, Hof, Kronach und Wunsiedel.

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© Feuerwehr Heroldsbach / Symbolfoto / Archiv

Meeder: Rohrbruch verursachte 30.000 Euro Schaden

Ein Rohrbruch in einem Mehrfamilienhaus in der Lindenstraße im Meederer Ortsteil Wiesenfeld (Landkreis Coburg) sorgte in der Nacht auf Sonntag (07./08. Januar) für mehrere unbewohnbare Wohnungen sowie einen hohen Sachschaden.

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© TVO / Archiv

SüdOstLink-Stromtrasse von TenneT: Infostände in Oberfranken

Der Stromnetzbetreiber TenneT informiert in dieser Woche in Oberfranken über die Gleichstromverbindung SüdOstLink und die Planungen zu den Erdkabelkorridoren. TenneT hatte bereits in der vergangenen Woche die Bürgerbeteiligung mit der Veröffentlichung möglicher Erdkabelkorridore gestartet. Wir berichteten.

 

Anschließend informierte TenneT Vertreter der Landkreise, Kommunen, Verbände und Bürgerinitiativen. Jetzt stellt das Bayreuther Unternehmen die Planungen der Öffentlichkeit im Rahmen von 14 Infomärkten vor. Vier davon finden in Oberfranken statt. Allen interessierten Besucherinnen und Besuchern stehen jeweils von 15:00 – 20:00 Uhr TenneT-Mitarbeiter aus den Fachbereichen Technik und Umweltplanung sowie Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren als direkte Ansprechpartner zur Verfügung.

Hof / Wunsiedel / Bayreuth: Wohin kommt die Stromtrasse?
(Aktuell-Bericht vom 27.09.16)

Termine in Oberfranken

  • 10. Oktober 2016, 15:00 bis 20:00 Uhr:
    Freiheitshalle Hof, Kulmbacher Str. 4, 95030 Hof
  • 11. Oktober 2016, 15:00 bis 20:00 Uhr:
    Münchberg, Aula Gymnasium Münchberg, Hofer Straße 41, Münchberg
  • 12. Oktober 2016, 15:00 bis 20:00 Uhr:
    Thiersheim, Sporthalle TSV 1857 Thiersheim, Am Thiersbach 14, 95707 Thiersheim
  • 13. Oktober 2016, 15:00 bis 20:00 Uhr:
    Bayreuth, Internationales Jugendkulturzentrum, Äußere Badstraße 7A, 95448 Bayreuth
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Oberfranken: TenneT nennt Details zum möglichen Stromtrassenverlauf

Hof/Wunsiedel/Bayreuth: Wohin kommt die Stromtrasse?
(Aktuell-Beitrag vom 27.09.)

Der Stromnetzbetreiber TenneT startet einen neuen Anlauf in Sachen Gleichstromtrasse. Das Unternehmen und sein Projektpartner 50Hertz stellen die Pläne zum Verlauf der Stromautobahn „SüdOstLink“ von Wolmirstedt bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) nach Landshut (Niederbayern) vor. Die Zuständigkeit für den nördlichen Teil von Wolmirstedt bis zur bayerischen Landesgrenze übernimmt 50Hertz, während TenneT den südlichen Teil in Bayern verantwortet. Diese Trasse würde auch durch Oberfranken verlaufen. Betroffen wären somit die Landkreise Hof, Bayreuth und Wunsiedel.

Entwurf Erdkabel-Korridor-Netz durch die Landkreise HO, BT, WU (Quelle: TenneT)

 

Primäre Verbindung zwischen Wolmirstedt und Landhut als Erdkabel

Die Neuplanung wurde notwendig, da es Ende 2015 Änderungen beim Bundesbedarfsplangesetz gab. TennetT will nun vorab die Öffentlichkeit in dieser frühen Phase der Planungen informieren, auch, weil es vor allem in Oberfranken zuletzt einen massiven Bürgerprotest gegen neue Stromtrassen gab. So stellen die beiden Projektpartner 50Hertz und TenneT in dieser Woche die ersten Vorschläge für Varianten der SüsOstLink-Trasse vor. Diese Stromverbindung soll vorrangig als Erdkabel verlegt werden.

(Die topografische Karte zeigt das entwickelte Erdkabel-Korridor-Netz für ganz Bayern. Zur räumlichen Orientierung ist das Netz in sogenannte Erdkabel-Korridorsegmente aufgeteilt, die die einzelnen Korridorabschnitte zwischen zwei Schnittstellen beziffern. Dargestellt durch die grauen Linien sind erste Vorschläge möglicher Erdkabel-Korridor-Verläufe, die jeweils 1.000 Meter breit sind, innerhalb derer zukünftig die Erdkabelleitung verlaufen könnte. Zusätzlich zeigt die Karte zur Orientierung die Varianten des Ostbayernrings aus dem Raumordnungsverfahren. / Quelle: TenneT)

Information der Bevölkerung der betroffenen Gebiete

Das förmliche Verfahren zu diesem Gleichstromvorhaben soll erst im Frühjahr 2017 beginnen. Die Korridorvarianten sind ein zentraler Bestandteil des Genehmigungsantrages auf Bundesfachplanung, denn beide Unternehmen im kommenden Jahr bei der Bundesnetzagentur einreichen wollen. Bis dahin will man die Öffentlichkeit entlang der möglichen Routen informieren und mit ihr die Gründe des Vorhabens diskutieren. Nach Gesprächen im Sommer mit Politik, Verwaltungen und Behörden will man zwischen Oktober und November die Bürgerinnen und Bürger von insgesamt 23 Städten besuchen. Hier sollen die jeweils ein Kilometer breiten Trassenkorridor-Alternativen vorgestellt werden.

(Die Karte stellt das erste Ergebnis der Analyse der Gutachter dar, den strukturierten Untersuchungsraum. Basierend auf der vorangegangenen Analyse eignet sich dieser Raum für die nun folgende Suche nach möglichen Erdkabel-Korridoren. In diesem Raum werden im nächsten Schritt verschiedene Alternativen für Erdkabel-Korridore entwickelt. BLAUE LINIE: Sie kennzeichnet die fachplanerische Abgrenzung des strukturierten Untersuchungsraums. Zudem wurde untersucht, ob sich großräumige Bündelungsoptionen aufdrängen, die zu einer Verschiebung der Grenzen des strukturierten Untersuchungsraums führen. In Bereichen, in denen sich ein erhöhter technischer Aufwand abzeichnet (insbesondere bei der Querung großer Fließgewässer), wurde geprüft, ob ausreichend Querungsstellen möglich sind. / Quelle: TenneT)

Stimmen aus der Politik
Nach Vorstellung der möglichen Gleichstromtrassen-Korridore durch Tennet erklärt der Hofer CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich: Die Gleichstromtrasse, die von Thüringen durch Nord- und Ostbayern nach Landshut gebaut wird, wird zu 100-Prozent erdverkabelt. Statt Monstertras-sen, die das Landschaftsbild verunstalten, werden die Gleichstromkabel im Boden verschwinden. Dies ist die erste gute Meldung, die Tennet gestern den Bundestagsabgeordneten aus Ostbayern überbrachte. Wo die Trassen genau verlaufen, wird in den nächsten Jahren im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens und später eines Planfeststellungsverfahrens entschieden. Schon heute fordern wir, mit der Erdverkabelung das modernste und leistungsfähigste Glasfasernetz Europas zu kombinieren. Für die Bürger und Gewerbebetriebe in der Nähe der Trassen muss es einen 10-Gigabit Anschluss frei Haus geben. Auf diese Weise könnten entlang der Gleichstromtrasse optimale Bedingungen für die Entwicklung neuer attraktiver Gewerbegebiete entstehen. Aus der ungeliebten Gleichstromtrasse könnte durch Kombination mit der Digital-Autobahn eine leistungsfähige Entwicklungsachse für die Zukunft werden.
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