Tag Archiv: Virus

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Bis Ende November: Teil-Lockdown in Oberfranken in Kraft

In Oberfranken, wie auch im gesamten Bundesgebiet, gilt seit dem heutigen Montag (02. November) der einmonatige Teil-Lockdown, der in der letzten Woche in Berlin beschlossen wurde. Wir berichteten!

Teil-Lockdown seit 00:00 Uhr am Montag

Aufgrund der beschlossenen Maßnahmen müssen seit 00:00 Uhr Freizeit- und Kultureinrichtungen wie auch die Gastronomie schließen. Weiterhin dürfen Hotels keine Touristen mehr aufnehmen. Zudem sollen die Bürgerinnen und Bürger möglichst auf Kontakte verzichten beziehungsweise diese auf ein Minimum beschränken. Schulen und Kindertagesstätten bleiben offen, ebenso die Geschäfte.

Bis Ende November gelten diese Maßnahmen:

Maskenpflicht:

  • im ÖPNV
  • beim Einkaufen
  • auf stark frequentierten Plätzen (z. B. in Fußgängerzonen, auf Marktplätzen, in öffentlichen Gebäuden)
  • an allen Schulen ab Jahrgangsstufe 1 auch am Platz
  • in Universitäten ab sofort auch am Platz
  • am Arbeitsplatz überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann (z. B. Fahrstühle, Flure, Kantine – mit Ausnahme der Einnahme des Essens – und Ein- bzw. Ausgänge)

 

Kontaktbeschränkung:

  • auf ein absolut nötiges Minimum, d. h. maximal 10 Personen aus zwei Haushalten
  • dies gilt für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum und für Treffen in privat genutzten Räumen bzw. Grundstücken

 

Tourismus:

  • Verzicht auf private Reisen und Besuche
  • Übernachtungen nur für notwendige, nicht touristische Zwecke
  • Geschäftsreisen sind erlaubt

 

Freizeiteinrichtungen:

  • werden geschlossen: Darunter fallen u. a. Theater, Konzerthäuser, Opern, Spielhallen, Kinos, Freizeitparks, Fitnessstudios, Sportanlagen und Schwimmbäder

 

Gastronomie:

  • Gaststätten, Bars und Kneipen werden geschlossen
  • ERLAUBT: Lieferung und Abholung von Speisen

 

Alkoholverbot:

  • auf öffentlichen Plätzen in der Zeit von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr

 

Verkaufsverbot von Alkohol:

  • an Tankstellen und anderen Verkaufsstellen (z.B. Kiosk) von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr

 

Dienstleistungsbetriebe:

  • schließen müssen z.B. Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios
  • WEITERHIN OFFEN: Friseure, Physiotherapie

 

Groß- und Einzelhandel:

  • darf unter Hygiene-Auflagen geöffnet bleiben

 

Gottesdienste / Beerdigungen auf dem Friedhof:

  • keine zusätzlichen Einschränkungen
  • Auskünfte erteilt das zuständige Pfarramt

 

Schulen & Kitas:

  • bleiben weiterhin geöffnet

 

Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe:

  • sowie vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet
Weiterführende Informationen
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ANKER-Zentrum in Bamberg: Ergebnis der Reihentestung liegt vor

Das Ergebnis der Reihentestung der Bewohner/innen der Anker-Einrichtung Oberfranken (AEO) liegt seit Freitagmittag (30. Oktober) vor. Bei sieben von mehr als 700 getesteten Personen wurde eine Covid-19-Infektion nachgewiesen, was einem Anteil von weniger als einem Prozent entspricht. Dies teilt der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg mit. Für den 04. November ist eine weitere Reihentestung in der AEO geplant. Weiterlesen
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Landkreis Bamberg: 60 Neuinfektionen an einem Tag

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hat am Freitag (30. Oktober) mit 60 Corona-Neuinfektionen im Landkreis den Höchstwert seit Beginn der Pandemie im März registriert. Mit 327 aktiven Fällen ist auch der im März/April registrierte Höchststand der Gesamtzahl der Infizierten nahezu erreicht. Weiterlesen
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Stadt Bamberg: Von Grün auf Dunkelrot in weniger als einer Woche

Seit dem heutigen Donnerstag (29. Oktober) 00:00 Uhr steht fest, Bamberg ist dunkelrot. Der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner ist auf über 100 gestiegen und liegt aktuell bei 103,4. Ab Freitag (30. Oktober) gelten daher neue Corona-Regelungen.

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Corona-Krise in Bayern: Katastrophenfall soll erneut ausgerufen werden

Am Donnerstag (29. Oktober) befasste sich das Bayerische Kabinett erneut mit der Corona-Pandemie und deren Folgen. In einer anschließenden Pressekonferenz teilten Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Ergebnisse der Beratungen mit. In der Pressekonferenz sind die Corona-Maßnahmen, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch (28. Oktober) festgelegt wurden (Wir berichteten), bestätigt worden. Ab Montag (02. November) gilt eine Kontaktbeschränkung.

"Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation," so Markus Söder.

Mit über 16.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland und über 3.000 in Bayern, ist am heutigen Donnerstag ein neuer Höchstwert erreicht worden. Der starke Anstieg der Infektionen belastet das Gesundheitssystem in Bayern. Söder erklärt, dass sich die Belegung der Intensivbetten in den letzten neun Tagen bereits verdoppelt hat. Um eine gute medizinische Versorgung dauerhaft zu gewährleisten, kündigte der Ministerpräsident bereits an, dass er in den kommenden Tagen den Katastrophenfall auslösen will.

Corona-Krise in Bayern: "Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation"

Markus Söder betont: "Corona hat nichts von seinem Schrecken verloren."

Führende Wissenschaftler aus Deutschland haben sich an die Politik gewandt. Sie befürchten bis Ende November einen Anstieg auf 90.000 Neuinfektionen pro Tag, wenn jetzt keine Maßnahmen getroffen werden. Unter anderem deshalb hat sich das Bayerische Kabinett dafür entschieden, die von der Kanzlerin und den Länderchefs am Vortag beschlossenen Corona-Maßnahmen eins zu eins zu übernehmen. Dadurch will man einen Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Söder bedankte sich bei den anderen Ministerpräsidenten für die schnelle Einigung.

Infektionsketten sind kaum noch nachvollziehbar 

Markus Söder macht deutlich, dass er nichts von einer Durchseuchung der Bevölkerung hält und hofft, dass sich die Situation bis Weihnachten etwas entspannt. Zudem betonte er, dass es sich um Kontaktbeschränkungen handelt und nicht um eine Ausgangsbeschränkung. Für diese hat man sich auch entschieden, da laut Robert-Koch-Institut die Infektionsketten aktuell nur noch zu 20 Prozent nachvollziehbar sind.

Entschädigung für Gastronomie, Kultur & Freizeitbranche

Von den Corona-Maßnahmen besonders betroffen sind Gastronomen, Kulturschaffende und Freizeiteinrichtungen. Sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten. Zehn Milliarden Euro stellt der Bund dafür bereit. Unternehmen und Selbstständige können bis zu 75 Prozent der Einnahmen aus dem November 2019 erhalten.

Corona-Maßnahmen ab Montag (02. November) im Überblick:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen von zehn Personen aus maximal zwei Haushalten sind erlaubt
  • Feiern und Veranstaltungen sind nicht erlaubt
  • Kultur- und Sporteinrichtungen müssen schließen
  • Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoostudios müssen schließen
  • Gastronomiebetriebe müssen schließen
  • Die Abholung und Lieferung von Speisen ist weiterhin erlaubt
  • Groß- und Einzelhandel dürfen weiter öffnen
  • Friseurbesuche und medizinische Behandlungen wie Physiotherapien sind weiter möglich
  • Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet
  • Verstöße ziehen Sanktionen nach sich

 

 

Reaktionen auf den Lockdown-Light:
Corona Lockdown Light: Die Reaktionen der Gastronomie in Bamberg
Lockdown 2.0: Reaktion des Hofer Kreisvorsitzenden des Hotel-und Gaststättenverbandes, Peter Hagen
Lockdown 2.0: Reaktionen aus der Wirtschaft
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Bamberg: Zweithöchster Wert an Neuinfektionen seit März

Inzwischen gibt es an mehr als einem Dutzend Bildungseinrichtungen in Stadt und Landkreis Bamberg Corona-Infektionen. Den bisher markantesten Fall stellt eine Kindertagesstätte dar, in der nun 22 Erzieher und 120 Kinder in Quarantäne müssen, weil es dort gemischte Gruppen gab, wie die Stadt Bamberg am heutigen Mittwoch (28. Oktober) mitteilte. Weiterlesen
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Landkreis Bamberg: Besuche in Pflegeheimen werden eingeschränkt

Ältere und kranke Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen sind durch das Corona-Virus besonders gefährdet und bedürfen demnach einen besonderen Schutz. Vor diesem Hintergrund erlässt das Landratsamt Bamberg mit Wirkung zum Donnerstag (29. Oktober ab 0:00 Uhr) eine Allgemeinverfügung, wie das Landratsamt am heutigen Mittwoch (28. Oktober) mitteilte. Weiterlesen
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Bamberg: Reihentestung in der ANKER-Einrichtung

Der Fachbereich Gesundheitswesen beim Landratsamt Bamberg hat für Mittwoch (28. Oktober) eine Corona-Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner der ANKER-Einrichtung in Bamberg (AEO) angeordnet. Auslöser sind vier positive Corona-Befunde in der Einrichtung. Getestet werden insgesamt rund 800 Personen.

Quarantänebereich für Infizierte

Nach Angaben der für die AEO zuständigen Regierung von Oberfranken wurden die positiv getesteten Bewohner/innen – ebenso wie die durch das Gesundheitsamt ermittelten Kontaktpersonen der Kategorie 1 – umgehend in dem eigens für diesen Zweck eingericht-ten Quarantänebereich auf dem Gelände der AEO untergebracht. Sie werden dort getrennt von den übrigen Bewohner-/innen mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgt. Eine Quarantäne für die gesamte Einrichtung wurde nicht angeordnet. Es gilt aber ein Aufnahme- und Verlegungsstopp.

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Zahl der aktiv Infizierten übersteigt 200er-Marke

Die Fallzahlen für die Stadt und den Landkreis steigen inzwischen weiter. Insgesamt liegt die Zahl der aktiven Infizierten nun über der 200er-Marke, exakt bei 223. Dies war zuletzt von Ende März bis Ende April 2020 der Fall. Im Juli und August lag die Zahl der aktiv Infizierten stets unter 25. Am 7. Oktober überschritt die Zahl der aktiven Infektionen die Zahl 50, am 21. Oktober die Marke 100. Nur eine Woche später sind es mehr als doppelt so viele aktiv Infizierte. In der Stadt gibt es aktuell 77 Corona-Infektionen. Im Landkreis Bamberg sind es 146

 

 

Bericht aus Oberfranken Aktuell:
Die TVO-Kurznachrichten vom 28. Oktober 2020

Corona-Krise in Bayern: „Verzögern wird nicht helfen, Verschleppen verschlimmert“

Am Dienstag (27. Oktober) fand in München eine Sitzung des Bayerischen Kabinetts statt. Das zentrale Thema war die Corona-Pandemie. Im Anschluss gab es eine Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Kultusminister Michael Piazolo. In dieser wurden die Ergebnisse der Sitzung vorgestellt.

Markus Söder will Trendumkehr

Am morgigen Mittwoch (28. Oktober) beraten sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dort wird es um Corona und die möglichen Maßnahmen gehen. Bereits am Tag zuvor fordert Markus Söder ein entschiedenes Vorgehen in der Corona-Krise. Es solle keine Placebo-Maßnahmen geben, die in zwei Wochen bereits überholt sind. Er fordert ein schnelles und strengeres Vorgehen, um die zweite Welle so kurz wie möglich zu halten. "Lieber gleich und richtig als spät und halbherzig," so Söder bei der Pressekonferenz. Konkrete Maßnahmen nennt er nicht. Söder hofft auf eine schnelle Einigung in der morgigen Minister-Konferenz.

Zudem betont Markus Söder: "Wir wollen keinen kompletten zweiten Lockdown wie im Frühjahr."

Coronakrise: Söders Plan vor Treffen mit Kanzlerin

Schulen sollen geöffnet bleiben 

Markus Söder erklärt in der Pressekonferenz, dass die Schulen und Kindertagesstätten so lange wie möglich geöffnet bleiben sollen. Schulen und Kitas werden zuletzt geschlossen und zuerst wieder geöffnet werden, sollten strengere Maßnahmen kommen. Die Bildung der Kinder und Jugendlichen sei sehr wichtig und die Schüler sollen die Pandemie nicht ausbaden müssen. Der Ministerpräsident forderte die Schulen auf, gegenüber den Schülern "größtmögliche Flexibilität" zu zeigen. Des Weiteren werden Schulleiter und einige Lehrer eine Corona-Prämie erhalten. Die Kulturszene soll ebenso finanziell unterstützt werden. 370 Millionen Euro sollen in die Kunst- und Kulturszene fließen. Zudem soll die Wirtschaft weiter unterstützt werden.

Wer wird zuerst geimpft?

Aktuell gibt es zwar noch keinen Impfstoff, jedoch hat das Bayerische Kabinett bereits eine Impfstrategie entwickelt. Risikogruppen sollen zuerst geimpft werden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betont, dass die Impfung gegen das Coronavirus freiwillig sein wird. Außerdem werden derzeit Antigene-Schnelltests an die bayerischen Landkreise verteilt. 125.000 Schnelltests wurden bereits an 18 Landkreise vergeben.

"Es geht um den Schutz der Menschen"

Mit den steigenden Infektionszahlen gibt es auch wieder mehr Corona-Patienten in den Krankenhäusern, dies bestätigte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in der Pressekonferenz. Aktuell sind in Bayerns Krankenhäusern 926 infizierte Patienten. Davon befinden sich 114 auf der Intensivstation. Laut der Huml seien noch rund 675 Intensivbetten in Bayern frei.

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Bayreuth: Erweiterte Öffnungszeiten am Corona-Testzentrum

Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen in der Region Bayreuth erweitert das gemeinsam von Stadt und Landkreis Bayreuth betriebene Corona-Testzentrum im Gemeinschaftshaus Aichig in der Kemnather Straße in Bayreuth seine Öffnungszeiten ab Dienstag (27. Oktober). Weiterlesen
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Lichtenfels: Landkreis kehrt zur Maskenpflicht an Grundschulen zurück

Ab Dienstag (27. Oktober 2020) gibt es wieder Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 1 bis 4 im Landkreis Lichtenfels. Die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Maskenpflicht an Grundschulen (Wir berichteten.) wird widerrufen. Weiterlesen
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Oberfranken: 335 Verstöß gegen Maskenpflicht im öffentlichen Raum

Besonders in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und an stark frequentierten Plätzen ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung wichtig, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Um die Maskenpflicht zu kontrollieren, fand am Freitag (23. Oktober 2020), von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr, eine bayernweite Schwerpunktaktion statt.

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Landkreis Kronach: Corona-Ampel springt auf ROT

Der Landkreis Kronach hat am heutigen Montag (26. Oktober) mit 50,9 den kritischen Corona-Warnwert von nunmehr 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. Damit springt die Corona-Ampel von Gelb auf Rot. Gemäß der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung treten damit ab dem morgigen Dienstag (00:00 Uhr) zusätzliche Einschränkungen in Kraft. Weiterlesen
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