Am Montagabend (23. Februar) kam es gegen 20:30 Uhr kam es auf der Rastanlage Fränkische Schweiz (Landkreis Bayreuth) der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Süden zu einer Havarie. Dabei trag eine große Menge Zementstaub aus dem Silo eines Sattelzugs aus.
Lkw-Fahrer setzt Notruf ab
Ein 42-jähriger deutscher Lkw-Fahrer meldete der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach, dass aus seinem Fahrzeug etwa vier bis fünf Tonnen Zementstaub ausgetreten seien. Das Material verteilte sich auf einer Fläche von etwa fünf mal fünf Metern auf der Teerfläche vor den Zapfsäulen und behinderte teilweise die Zufahrt.
Zunächt keine Erklärung für die Havarie
Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth sowie die Feuerwehren aus Pegnitz und Trockau wurden umgehend verständigt. Vor Ort konnte sich der Fahrer das Austreten des Zementstaubs zunächst nicht erklären.
Polizei vermutet technischen Defekt an Druckluftverschluss
Die zuständige Autobahnmeisterei Trockau veranlasste eine Fachfirma mit der Aufnahme und dem Abtransport des Materials. Aufgrund angekündigter Niederschläge wurde die Reinigung zügig durchgeführt. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt am Druckluftverschluss des Silo-Tanks ursächlich für den Austritt gewesen sein.
Reinigung dauert mehrere Stunden
Gegen 00:15 Uhr war die betroffene Fläche vollständig gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben.