Eine Verkehrskontrolle auf der Autobahn A9 bei Bayreuth endete am Dienstag (17. März) für einen 41-Jährigen mit gleich mehreren Strafverfahren. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen den Mann jetzt wegen einer Vielzahl von Verstößen.
Führerschein stellt sich als Total-Fälschung heraus
Kurz vor 16:00 Uhr führten am Dienstagnachmittag Beamte der Autobahnpolizei auf dem A9-Parkplatz Sophienberg bei Bayreuth eine routinemäßige Verkehrskontrolle durch. Dabei geriet ein Pkw ins Visier der Polizisten. Während der Kontrolle entdeckten die Beamten zunächst mehrere verbotene Gegenstände und stellten fest, dass der Fahrer in verschiedenen Fahndungslisten vermerkt war. Der 41-jährige türkische Fahrer legte einen griechischen Führerschein vor, der sich bei der Überprüfung jedoch als komplette Fälschung herausstellte. Somit war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
41-Jähriger gleich doppelt zur Fahndung ausgeschrieben
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten im Fußraum des Wagens eine geladene Schusswaffe vom Kaliber 9 Millimeter sowie eine geringe Menge Kokain. Ein Abgleich der Personalien ergab, dass zwei Staatsanwaltschaften den Mann in insgesamt vier verschiedenen Angelegenheiten zur Fahndung ausgeschrieben hatten.
Empfindliche Strafen drohen
Polizei und Staatsanwaltschaft stellten sowohl die Drogen als auch die Waffe sicher und leiteten mehrere Strafverfahren gegen den Beschuldigten ein. Angesichts seiner früheren Vergehen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis drohen ihm nun empfindliche Strafen, so die Polizei abschließend in ihrer Meldung.