Fr., 27.02.2026 , 14:37 Uhr

Landkreis Bamberg

Schock-Video aus Burgebrach: Mutmaßlicher Jäger prügelt brutal auf winselnden Hund ein

PETA erstattet Strafanzeige und fordert Tierhalteverbot

UPDATE (Samstag, 28. Februar / 14:36 Uhr):

Ein schockierendes Video sorgt derzeit für Entsetzen: In Burgebrach (Landkreis Bamberg) stehen schwere Vorwürfe gegen einen Hundehalter im Raum. Ein von PETA verbreitetes Video soll zeigen, wie der Mann massiv auf sein Tier einwirkt. Die Organisation erstattete sofort eine Anzeige. Auch die Polizei und weitere Behörden nahmen jetzt die Ermittlungen wegen Tierquälerei auf. 

Öffentlich wurde der Fall durch den Inhaber der betreffenden Werkstatt, auf dessen Parkplatz-Gelände sich der Vorfall ereignete. Gegenüber News5 äußerte sich jetzt Jan Jung zu der Tat.

 

Jetzt redet der Werkstatt-Inhaber, der den Fall öffentlich machteÜberschrift

Tierquälerei in Burgebrach: Jetzt redet der Werkstatt-Inhaber, der den Fall öffentlich machte
Jan Jung: "Für mich war es ein ganz lieber Hund"

UPDATE (Samstag, 28. Februar / 08:55 Uhr):

Das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth teilte am Samstagmorgen in einer eigenen Mitteilung mit, dass nach der Verbreitung des Videos im Internet, welches eine Tierquälerei zeigen soll, Polizei und weitere zuständige Stellen ihre Ermittlungen aufgenommen haben. Die Aufnahmen sollen nach aktuellem Stand der Erkenntnisse am 15. Januar 2026 entstanden sein und einen Hundehalter beim mutmaßlichen Misshandeln seines Tieres zeigen.

Behörden leiten Ermittlungen ein

Die Tierschutzorganisation PETA hatte das Videomaterial öffentlich gemacht und Anzeige erstattet. Die Aufnahmen liegen TVO vor. Wir berichteten am Freitag bereits über den Fall. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde das zuständige Veterinäramt am Landratsamt Bamberg informiert. In der Folge leitete die Staatsanwaltschaft Bamberg ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.

Hund bei einer neuen Familie untergekommen

Die Untersuchungen zum genauen Ablauf des Geschehens sowie zu den Hintergründen dauern derzeit noch an. Dabei stehen Polizei und Veterinäramt in engem Austausch. Der betroffene Hund wurde inzwischen vom bisherigen Halter freiwillig abgegeben und befindet sich nun in der Obhut einer neuen Familie.

 

Aktuell-Bericht vom 27.02.26

Brutale Tierquälerei in Burgebrach: Überwachungskamera einer Werkstatt filmt den Hundeprügler

ERSTMELDUNG (Freitag, 27. Februar / 14:37 Uhr):

Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige gegen einen mutmaßlichen Jäger aus Burgebrach (Landkreis Bamberg) erstattet. Hintergrund ist ein erschütterndes Video, das der Organisation zugespielt wurde und eine brutale Misshandlung eines Hundes zeigen soll.

Panisches und schmerzhaftes Winseln

Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann den Hund zunächst in den Kofferraum eines Fahrzeugs springen lässt. Unmittelbar danach schlägt er mehrfach mit einem Stock auf das wehrlose Tier ein. Das panische und schmerzhafte Winseln des Hundes ist deutlich zu hören.

Anzeige gegen Hundehalter

PETA hat nach Erhalt des Materials umgehend das zuständige Veterinäramt informiert, um sicherzustellen, dass der Hund schnellstmöglich vor weiteren Übergriffen geschützt wird. Zudem wurde offiziell Strafanzeige gegen den Hundehalter gestellt.

Polizei leitet Ermittlungen ein

Nach Angaben von Christian Raithel, Pressesprecher des Polizeipräsidium-Oberfranken, wurden Vernehmungen aufgenommen. Die Polizei ermittle in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Bamberg.

Landratsamt nennt keine Details

Das Landratsamt bestätigte, über den Vorfall informiert zu sein. Aus datenschutzrechtlichen Gründen könnten jedoch keine weiteren Details zu dem konkreten Fall genannt werden. Man gehe jedoch mit allen rechtlichen Mitteln gegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor.

PETA fordert Tierhalteverbot

PETA fordert die zuständigen Behörden auf, den Hund unverzüglich aus der Haltung des Mannes zu nehmen und ein konsequentes Tierhalteverbot zu verhängen. Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Die Organisation betont, dass Gewalttaten gegen Tiere konsequent verfolgt und geahndet werden müssen.

 

Unkommentiertes Video von dem Vorfall

Statement von Christian Raithel, Pressesprecher Polizeipräsidium Oberfranken

Quelle: News5
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