Am Mittwochabend (28. Januar) kam es in Weismain (Landkreis Lichtenfels) zu einem Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses. Zwei Bewohner erlitten dabei leichte Rauchgasvergiftungen. Zudem entstand ein enormer Sachschaden.
Brennender Ölofen entfacht das Feuer
Gegen 18:00 Uhr geriet nach bisherigem Ermittlungsstand ein Heizölofen im Badezimmer des bewohnten Dachgeschosses aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Ein Hausbewohner bemerkte den Rauchgeruch, entdeckte das Feuer und verständigte umgehend die Feuerwehr. Alle sieben Bewohner konnten das Gebäude selbstständig und unverletzt verlassen.
Mehrere Feuerwehren im Einsatz
Die Flammen griffen auf den Dachstuhl über. Die alarmierten Feuerwehren aus Weismain, Altenkunstadt, Burgkunstadt und Lichtendfels waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz und konnten den Brand löschen. Zwei Bewohner, eine 17-jährige Jugendliche und ein 42-jähriger Mann, erlitten durch Rauchgase leichte gesundheitliche Beeinträchtigungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt.
Schaden von 200.000 Euro
Das Wohnhaus ist stark verraucht und derzeit nicht bewohnbar. Die Stadt Weismain kümmerte sich um eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Familie. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Coburg übernommen.