Tag Archiv: Impfstoff

© Barmer GEK

Corona-Pandemie: Ab Dienstag vorerst keine Impfungen in Bamberg mehr!

Die überraschende Ankündigung des US-Pharmakonzerns Pfizer, dass weniger Biontech-Impfstoff nach Europa geliefert wird, hat neben dem Bamberger Impfzentrum auch negative Auswirkungen auf alle weiteren oberfränkischen Impfzentren. Dies teilte die Stadtverwaltung der Domstadt am Samstagnachmittag (16. Januar) mit. Die Impfdosen neigen sich dem Ende. Zugesagte Lieferungen bleiben aus.

Weiterlesen

© © BioNTech SE 2020, all rights reserved

Keine Impfstoff-Lieferung für Bayern in der ersten Januar-Woche: Trotz Zusage vom Bund

Wie das bayerische Gesundheitsministerium am Mittwoch (30. Dezember) in einem Schreiben bekannt gab, wird es in der ersten Januar-Woche voraussichtlich für den Freistaat keine Impfstoff-Lieferung vom Bund geben, und das trotz Zusage. Das habe der Freistaat kurzfristig am heutigen Mittwoch erfahren. Die nächste Lieferung soll am 11. Januar erfolgen. In diesem Zusammenhang kritisieren Gesundheitsministerin Melanie Huml und Staatssekretär Klaus Holetschek die Informationspolitik des Bundes, die ihren Aussagen nach stark verbesserungswürdig sei.

Trotz hohen Infektionszahlen entfällt komplette Lieferung

"Wie wir heute vom Bund erfahren haben, wird Bayern in der ersten Januar-Woche - entgegen der bisherigen Zusage - voraussichtlich keine Impfstofflieferung erhalten. Es ist für mich unverständlich, wie gerade bei derartig hohen Infektionszahlen eine komplette Lieferung einfach entfallen kann. Die eigentlich zugesagten Impfdosen waren in unseren Impfzentren bereits fest eingeplant."

(Melanie Huml, Gesundheitsministerin von Bayern)

Erst ab dem 11. Januar soll Bayern wieder wöchentliche Lieferungen über jeweils 107.250 Impfdosen vom Bund erhalten.

Scharfe Kritik von Staatssekretär Holetschek an den Bund

Wie es weiter in dem Schreiben heißt, wird gefordert, dass der Bund die Länder besser in die Planungen einbinden muss. Die bayerischen Impfzentren benötigen Planungssicherheit, so Holetschek. Dabei mache eine Terminvergabe nur Sinn, wenn alle Voraussetzungen für eine Impfung erfüllt wären. Holetschek fügt weiter hinzu:

(...) Der Bund muss endlich für eine angemessene Versorgung mit Impfstoff sorgen. Es ist unseren bayerischen Bürgerinnen und Bürger nicht vermittelbar, dass sie trotz hoher Impfbereitschaft auf ihren Schutz gegen diese heimtückische Krankheit warten sollen!"

107.500 Impfdosen für Bayern am Mittwoch eingetroffen

Wie Huml in München verkündete, wurden bisher 17.000 Corona-Impfungen im Freistaat durchgeführt. Davon erfolgten die meisten Impfungen in Pflege- und Seniorenheimen. Eine neue Lieferung von 107.500 Dosen kam heute neu hinzu.

Weiterführende Informationen:
Entfallene Impfstoff-Lieferung in Bayern: Ein Statement von Hans-Peter Friedrich (CSU)
© Pixabay / Symbolbild

Debatte um Sonderrechte: Haben Corona-Geimpfte bald mehr „Freiheiten“?

Nach dem Beginn des bundesweiten Impfstarts (27. Dezember) ging die Debatte um Sonderrechte für Geimpfte los. Die Frage lautet dabei: Dürfen geimpfte Personen zum Beispiel in Restaurants, auf Veranstaltungen oder bei Flugreisen bevorzugt werden? Unter anderem sprach sich Gesundheitsminister Jens Spahn gegen diese Sonderregelung aus. Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hingegen hält besondere Rechte für Geimpfte für nicht ausgeschlossen.

Impfangebot für jeden Bürger bis zum Sommer 

Aufgrund wenig vorhandenen Impfstoffs laufen die Impfungen seit vergangenem Sonntag (27. Dezember) eher mühsam voran. Medienberichten zufolge versicherte Gesundheitsminister Spahn, dass bis zum Sommer nächsten Jahres ein Impfangebot für jeden Bürger zur Verfügung stehen werde. In diesem Zusammenhang wird die Debatte um eine Sonderregelung für Geimpfte immer lauter.

Spahn, Seehofer und Lauterbach gegen eine Sonderregelung

Am vergangenen Wochenende äußerte sich noch vor Spahn der Bundesinnenminister Horst Seehofer zur aktuellen Diskussion um Sonderrechte. Medienberichten zufolge versicherte der CSU-Politiker, dass von staatlicher Seite aus keine Bevorzugung Geimpfter geben wird. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach sich dagegen aus. Ein solches Vorhaben wäre unter anderem nicht zu rechtfertigen, so Lauterbach. Zudem sei aktuell nicht auszuschließen, dass Geimpfte doch ansteckend sind. Wie das Robert-Koch-Institut erklärte, sei es zwar denkbar, dass Menschen mit einer Impfung zwar bei Kontakt mit dem Virus selbst nicht erkranken, jedoch den Erreger an andere weitergeben können.

Erst bei Nachweis von Immunität im Blut seien Sonderregelungen für Geimpfte denkbar

Anders betrachtet es der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery. Laut der tagesschau sei es für ihn denkbar, dass für Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, besondere Rechte eingeräumt werden können. Er fügt jedoch hinzu, dass hierfür ein Nachweis von Immunität im Blut notwendig sei. Dies wäre im Moment, wo nicht allen Menschen eine Impfung angeboten werden kann, nicht möglich.

TVO-Umfrage zum Thema: Sonderrechte für Geimpfte

Sollte es Sonderrechte für Geimpfte geben?

  • Ja, sollte es.
  • Nein, sollte es nicht.
Abstimmen

Sollte es Sonderrechte für Geimpfte geben?

  • Ja, sollte es.
    50,8%
  • Nein, sollte es nicht.
    49,2%

Sie müssen Cookies zulassen, um abstimmen zu können.

Hopla, etwas ist schief gegangen!

Laden Sie die Seite neu und stimmen Sie erneut ab.

© Pixabay / Symbolbild

Coburg verzeichnet deutschlandweit zweithöchsten Inzidenzwert: Hotspot darf impfen

Nachdem in weiten Teilen Oberfrankens am bundesweiten Impfstart (27. Dezember) nicht geimpft werden konnte, da beim Auslesen des mitgeführten Datenloggers in den Kühlboxen Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette auftauchten, darf nun am Dienstag (29. Dezember) unter anderem im Hotspot Coburg geimpft werden. Inzwischen gab die oberfränkische Regierung weitere Einzelheiten zur Kühlkette-Panne bekannt.

Coburg erreicht über 535 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) verzeichnet die Stadt Coburg am Dienstag (Stand: 0 Uhr) eine 7-Tage-Inzidenz von 535,6. Somit erreicht die Vestestadt deutschlandweit den zweithöchsten Inzidenzwert. Bayernweit liegt sie auf Platz 1. Im Landkreis beträgt die Zahl der Neuinfektionen 294 pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche.

Unter anderem fehlende Vorkühlung sorgt für Abweichung der Temperatur

In einem Schreiben gab die Regierung von Oberfranken nun weitere Details zur Kühlkette-Panne bekannt. Die Impfdosen werden zurückgeholt und gemeinsam mit dem Hersteller der Firma BioNTech nochmals fachlich geprüft und bewertet. Hierbei handelt es sich um rund 1.000 Impfdosen. Die Regierung hatte trotz tauglicher Einstufung von fachlicher Seite der Impfstoffe Restzweifel. Wir berichteten. Die Abweichung bei der Aufzeichnung des Datenloggers ist auf seine fehlende Vorkühlung sowie auf seine Positionierung in der Kühlbox zurückzuführen. Die Kühlboxen wurden von der bayerischen Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Weiterführende Informationen:
Corona-Krise: Erste Impfungen für Bewohner des Hospitalstift in Bayreuth
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
© © BioNTech SE 2020, all rights reserved

Nach Kühlkette-Panne in Oberfranken: 1.000 Impfdosen kommen nicht zum Einsatz

Nachdem am Sonntag (27. Dezember) bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette Zweifel auftauchten und der Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben werden musste, teilte der Bezirksverband Oberfranken am heutigen Montag in einem Schreiben mit, dass die rund 1.000 Impfdosen von der ersten Charge nicht mehr zum Einsatz kommen. Es bestehe Restzweifel, obwohl von fachlicher Seite die Impfstoffe als tauglich eingestuft werden.

Einige Punkte noch klärungsbedürftig

Nach dem Vorliegen der Stellungnahme des Impfstoffproduzenten wären noch einige Punkte klärungsbedürftig, heißt es weiter im Schreiben. Von fachlicher Seite, dem bayerischen Gesundheitsministerium, würde der Impfstoff als tauglich eingestuft werden. Aufgrund bestehender Restzweifel kommen die in den betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städte eingetroffenen Impfdosen doch nicht zum Einsatz.

Wir Landräte und Oberbürgermeister tragen Verantwortung für unsere Bevölkerung, aber auch für die von uns beauftragten Ärzte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfzentren. Als bayerische Impfzentren wollen wir in der Bevölkerung kein Vertrauen verspielen

(Christian Meißner, Vorsitzende des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages)

Nächste Impfstoff-Lieferung folgt am heutigen Montag

Betroffen von der Auslieferung der ersten Charge sind die Impfzentren Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel. Wie die bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Huml, mitteilte, sollen die betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte noch am heutigen Montag eine neue Impfstoff-Lieferung erhalten. „Wir bedanken uns bei unserer Gesundheitsministerin, dass wir heute beliefert werden und damit auch das Impfen beginnen können“, so Meißner.

Weiterführende Informationen zum Impfstart in Oberfranken:
Corona-Krise: Erste Imfpungen für Bewohner des Hospitalstift in Bayreuth
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
© Pixabay / Symbolbild

Corona-Ausbruch: Coburg verzeichnet deutschlandweit höchsten Inzidenzwert

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (kurz: RKI) verzeichnet die Stadt Coburg (Stand: 27. Dezember, 0 Uhr) mit 542,9 den höchsten Inzidenzwert in ganz Deutschland. Der Landkreis hingegen liegt bei 281,3. Die Zahl der Corona-Toten steigt auf 92. Zudem kommt hinzu, dass der Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben wurde. Darunter fällt auch Coburg. Wir berichteten. Weiterlesen
© © BioNTech SE 2020, all rights reserved

Impfstart in weiten Teilen Oberfrankens verschoben: Panne in der Kühlkette!

Der Impfstart für die sieben Landkreise Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof, Wunsiedel und Forchheim verzögert sich. Grund: Bei der Auslieferung der ersten Charge des Impfstoffes für die Impfzentren sind Probleme bei der Nachvollziehbarkeit der Kühlkette aufgetaucht. Beim Auslesen der Temperaturlogger, die in den zentral beschafften Kühlboxen beigelegt wurden, sind Zweifel an der Einhaltung der Kühlkette für den Impfstoff aufgekommen, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Landräte am Sonntag (27. Dezember). Die Kühlboxen für den Transport wurden durch die bayerische Landesregierung zur Verfügung gestellt.

Nächste Impfstoff-Lieferung wird Montag / Dienstag erwartet

Wie ein Sprecher des Landratsamtes Lichtenfels auf Nachfrage von TVO mitteilte, handelt es sich oberfrankenweit bei der Lieferung um rund 1.000 Impfdosen, die heute zum ursprünglich geplanten Impfstart nicht zum Einsatz kommen konnten. Die nächste Lieferung des Impfstoffes wird am kommenden Dienstag (29. Dezember) erwartet. Bei einer möglichen Lieferung am morgigen Montag, wird der Impfstart vorgezogen.

Sicherheit der Patienten hat oberste Priorität

In einer Telefonkonferenz mit den betroffenen Landräten von Coburg, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Bayreuth, Hof und Wunsiedel gemeinsam mit der Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, wurde das weitere Vorgehen besprochen und sind der Auffassung, dass die Sicherheit für die Patienten oberste Priorität hat.

„Sollte es nur den geringsten Anhaltspunkt geben, dass der Impfstoff nicht zu 100 % den Qualitätskriterien entsprechen, wird diese Charge auch nicht verimpft. Die Bevölkerung vertraut darauf, dass sie einwandfreien Impfstoff gegen das Corona Virus erhält und deswegen kann es keine andere Lösung geben“

(Christian Meißner, Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberfranken des Bayerischen Landkreistages)

Bei der Impfung gehe es nicht um Schnelligkeit

„Wir müssen einen hohen Qualitätsanspruch gerade und insbesondere beim Impfstoff zu 100% erfüllen. Es geht bei der Impfung gegen das Corona-Virus nicht darum, wer am schnellsten, die meisten Impfdosen verimpft. Sicherheit und gewissenhafte Arbeit zum Wohle der Bevölkerung hat hier allerhöchste Priorität!“

(Oliver Bär, Landrat)

Der Aktuell-Beitrag vom 28. Dezember
Corona-Krise: Panne beim Impfstart in Oberfranken
© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Corona in Bayern: Die ersten 9.750 Impfdosen sind eingetroffen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann nahmen am Samstag (26. Dezember) an einem zentralen Lagerstandort in Erlangen eine erste Teillieferung der für Bayern bestimmten Impfdosen gegen das Coronavirus entgegen. Der andere Teil der Erstlieferung erfolgte nach München. Die zweite Impfstoff-Lieferung wird am kommenden Montag erwartet. 

Einzig und allein München bekommt 250 Impfdosen

„Die ersten 9.750 Impfdosen für ganz Bayern werden gleichmäßig auf alle 96 Kreisverwaltungsbehörden aufgeteilt. Einzig die bayerische Millionenstadt und Landeshauptstadt München erhält 250 Impfdosen.“

(Melanie Huml, bayerische Gesundheitsministerin)

Sicherheitskonzepte gemeinsam mit der Bundespolizei für Transport des Impfstoffes erarbeitet

Zudem fügte Bayerns Innenminister Herrmann hinzu, dass der sichere Transport des Impfstoffs durch die Bundespolizei gewährleistet wird. „Für die sichere Verteilung des Impfstoffs innerhalb Bayerns liegen ausgefeilte Sicherheitskonzepte vor, die zusammen mit der bayerischen Polizei erarbeitet wurden“, so Herrmann.

© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

97.500 Impfdosen sollen am Montag geliefert werden

Am kommenden Montag (28. Dezember) wird die zehnfache Menge von 97.500 Impfdosen erwartet. Diese wird mit der dritten Lieferung am 30. Dezember von mehreren speziellen ultratiefgekühlten Thermoversandbehältern mit 107.500 Impfdosen übertroffen. Für das neue Jahr werden vom Bund regelmäßige Impfstofflieferungen erwartet.

Ein Teil der Impfdosen wird für die zweite Impfung in den zentralen Lagerstandorten zwischengelagert

Die zweite Hälfte des gelieferten Impfstoffs wird für die erforderliche zweite Impfung zurückgestellt und in den zentralen Lagerstandorten zwischengelagert. In jedem der Thermoversandbehälter werden bis zu 4.875 Impfdosen ultratiefgekühlt zu den zentralen Lagerstandorten in Bayern transportiert. Von dort aus wird der Impfstoff durch ein privates Logistikunternehmen unter anderem durch das Technische Hilfswerk (THW) sicher verpackt zu den örtlichen Impfzentren gebracht und kann dort zur Impfung aufbereitet werden.

© © BioNTech SE 2020, all rights reserved

Unter strengster Geheimhaltung: Lagerzentrum für Corona-Impfstoff in Oberfranken eingerichtet

Die Vorbereitungen für Corona-Impfungen in Bayern schreiten weiter voran. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml besuchte jetzt ein Lagerzentrum für die Impfstoffe in Oberfranken, welches derzeit ausgestattet wird. Aus Sicherheitsgründen wird der Ort des Lagerzentrums geheim gehalten.

Auslieferung der Ultratiefkühlschränke in Bayern begann in Oberfranken

Nach Worten der Ministerin begann bereits Anfang der Woche die bayernweite Auslieferung der Ultratiefkühlschränke für den Impfstoff der Firma BioNTech. Start der Auslieferungen war am Montag (07. Dezember) Oberfranken. Hier allein kommen vier dieser Kühleinheiten zum Einsatz. Bis Freitag sollen alle Lagerzentren in den übrigen Regierungsbezirken ebenfalls mit den Kühleinheiten ausgestattet sein.

40 Kühleinheiten für ganz Bayern

Die Ultratiefkühlschränke gewährleisten laut Gesundheitsministerium bayernweit die Möglichkeit einer gleichzeitigen Einlagerung von bis zu drei Millionen Impfdosen mit einem entsprechenden Kühlbedarf. Die 40 Ultratiefkühlschränke verfügen über besondere Schutzmaßnahmen zur Ausfallsicherheit und sind in den Lieferzentren an ein entsprechendes Überwachungssystem angeschlossen.

Bilder des Impfstoff-Lagerzentrums in Oberfranken
© StMGP© StMGP© StMGP© StMGP© StMGP

Liefer- und Lagerungslogistik des BioNTech-Impfstoffes

Die bislang bekannten Impfstoff-Kandidaten haben nach bisher vorliegenden Informationen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Liefer- und Lagerungslogistik. Ein bereits in der Zulassungsprüfung befindlicher Impfstoff der Firma BioNTech benötigt dazu beispielsweise eine Temperatur von -75 Grad bei Transport und Lagerung. Die Impfstoffe von BioNTech werden passiv mit Trockeneis gekühlt vom Hersteller bei den Lagerzentren angeliefert und dann in die Ultratiefkühlschränke von speziell geschultem Personal eingelagert. Von den Lagerzentren übernimmt ein Kühllogistiker, je nach Impfstoffbedarf der regionalen Impfzentren, die weitere Verteilung des BioNTech-Impfstoffs. Dieser Impfstoff kann nach der Entnahme aus den Lieferzentren und der Verteilung an die regionalen Impfzentren auch in normalen Arzneimittelkühlschränken gelagert werden, sodass die Impfzentren keine speziellen Hochleistungskühlschränke benötigen.

© Barmer GEK

Corona-Impfstoff: Licht am Ende des Pandemie-Tunnels?

Der US-Pharmariese Pfizer und das deutsche Biotechnologie-Unternehmen Biontech aus Maiz kündigten am Montag (09. November) an, eine Zulassung für einen Corona-Impfstoff zu beantragen. Zuvor gelang beiden Unternehmen eine entscheidende Hürde auf dem Weg zu einem Impfstoff. Weiterlesen