© News5 / Fricke

Verkehrsunfall bei Berg: A9 verwandelt sich in ein Trümmerfeld

Die nasse Fahrbahn wurde einem Autofahrer auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof), in der Nacht zum Freitag (07. September), zum Verhängnis. Es kam zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei dem Unglück wurden zwei Personen verletzt, es entstand ein Schaden von rund 65.000 Euro und die Autobahn musste zeitweise gesperrt werden.

© News5 / Fricke
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke

Mercedes kracht in Mittelschutzplanke

Gegen Mitternacht war ein 23-jähriger Student aus Berlin, der zusammen mit seinem 21-jährigen Cousin unterwegs war, befuhr mit seinem Mercedes Benz die A9 in Richtung Berlin. In einer leichten Rechtskurve verlor er auf der nassen Fahrbahn plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Heck brach aus und der Pkw krachte mit voller Wucht in die Mittelschutzplanke, die auf einer Länge von fast 50 Metern aus der Verankerung gerissen und massiv beschädigt wurde.

Lkw-Fahrer sichern Unfallstelle

Das Auto kam dann schwer beschädigt und unbeleuchtet auf der mittleren Spur zum Stehen. Mehrere Lkw Fahrer hielten an und sicherten die Unfallstelle und das unbeleuchtete Fahrzeug soweit es ging ab. Glücklicherweise befand sich eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Hof in der Nähe der Unfallstelle und sperrte die Autobahn in Richtung Norden.

© News5 / Fricke
© News5 / Fricke
© News5 / Fricke

Trümmerteile verstreuten sich quer über die A9

Die beiden Insassen wurden zum Glück nur leicht verletzt und kamen ein Krankenhaus. Die Feuerwehren Berg und Selbitz kümmerten sich um die Sicherung der Unglücksstelle, die auf einer Länge von etwa 200 Metern mit Trümmerteilen übersäht war. Da auch in Richtung Süden Fahrzeugteile auf der Autobahn lagen, musste hier zunächst der mittlere und der rechte Fahrstreifen weggenommen werden.

Verkehrsbehinderungen in der Nacht

Bis zur Bergung des beteiligten Fahrzeuges und Reinigung der Fahrbahn blieb die Autobahn in Richtung Norden für zirka eine Stunde komplett gesperrt, es bildete sich ein Rückstau von rund drei Kilometern, der sich gegen 03:00 Uhr wieder aufgelöst hatte. In Richtung Süden kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen.



Anzeige