Fr., 21.06.2024 , 09:23 Uhr

Landkreis Bamberg

Brand auf ICE-Toilette: Nothalt für rund 400 Reisende bei Zapfendorf

Ein weiterer Zug musste zuvor bereits in Thüringen aufgrund eines Feuers stoppen

UPDATE (Freitag, 21. Juni / 10:40 Uhr):

Laut der Reiseauskunft auf bahn.de war von dem Feuer in dem betroffenen Waggon der ICE 501 betroffen, der um 04:23 Uhr am Berliner Bahnhof Gesundbrunnen startete und um 09:17 Uhr am Hauptbahnhof in München hätte eintreffen sollen. Mit rund 80 Minuten Verspätung erreichte der Zug am späten Freitagvormittag gegen 10:40 Uhr sein Ziel in der bayerischen Landeshauptstadt.

Personen kommen nicht zu Schaden

Personen kamen laut einem Statement der Feuerwehr (siehe unten) nicht zu Schaden. Der ICE war mit 372 Reisenden besetzt. Fast 90 Rettungskräfte waren am Morgen an der ICE-Strecke im Einsatz. Laut einem BILD-Bericht hatten Unbekannte heimlich auf der Toilette geraucht und die noch heißen Zigarettenstummel dann in einen Papier-Abfalleimer geworfen.

Statement der Feuerwehr zum Einsatz

Feuer im ICE 501 von Berlin nach München: "Rauchentwicklung in einem Zugwaggon"

ERSTMELDUNG (Freitag, 21. Juni / 08:59 Uhr):

Ein Brand in einer Zugtoilette legte am frühen Freitagmorgen (21. Juni) einen ICE auf der Strecke zwischen Berlin und München lahm. Der havarierte Zug steht derzeit auf Höhe von Unterleiterbach, einem Ortsteil von Zapfendorf (Landkreis Bamberg). Laut News5-Angaben befinden sich 372 Personen in dem Zug. Den ersten Angaben nach wurde der ICE stromlos geschaltet und kann vorerst nicht weiterfahren. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten das Feuer zügig löschen. Nach ersten Informationen brach das Feuer in einem Mülleimer der Zugtoilette aus. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt.

Bilder vom Einsatzort

Ähnlicher Vorfall Stunden zuvor in Thüringen

Der Brand in einem Toilettenwagen legte Stunden zuvor einen ICE im Landkreis Sonneberg (Thüringen) lahm. Der Zug war von München kommend in Richtung Hamburg unterwegs. In der Nähe von Schalkau musste der ICE aufgrund des Feuers stoppen. Für die Rettungsmaßnahmen wurde die sogenannte Tunnelbasiseinheit, bestehend aus Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, alarmiert. Aufgrund des Vorfalls wurde die ICE-Strecke in Thüringen gesperrt. Auch in diesem Zug befanden sich etwa 400 Reisende. Ersten Angaben nach musste eine Person medizinisch versorgt werden. Die Ursache des Brands ist noch unklar.

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