Di., 25.06.2019 , 16:36 Uhr

Oberfranken ist knochentrocken: Waldbrandgefahr erreicht Höchststufe!

DWD erwartet die Stufe 5 für den Sonntag

Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ordnete die Regierung von Oberfranken im Einvernehmen mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Bayreuth den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen für den gesamten Regierungsbezirk an. Die Flüge finden bis zum Sonntag (30. Juni) statt. Eine Verlängerung der Maßnahme ist nicht ausgeschlossen!

Beobachtungsflüge am Dienstag

Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die Einsatzflugzeuge und die Piloten zur Verfügung. An Bord befinden ausgebildete Luftbeobachter, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte werden vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst. Die Einsatzkosten der Luftbeobachtung trägt die Regierung von Oberfranken aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Ob auch an den Folgetagen eine Überwachung erforderlich ist, wird in Abhängigkeit von den Wetterprognosen entschieden.

 

UPDATE:

Für den Sonntag (30. Sonntag) warnt der DWD mit der höchsten Waldbrandstufe (Stufe 5) in Oberfranken. Bis auf den Bereich Lautertal-Oberlauter (Landkreis Coburg) - Stufe 4 - sind alle anderen oberfränkischen Regionen von der Maximalwarnstufe betroffen! Bereits am morgigen Samstag steigt die Waldbrandstufe oberfrankenweit auf die zweithöchste Stufe.

 

Achtung - EXTREME HITZE:

Zudem wird oberfrankenweit eine starke Hitzebelastung erwartet, mit dem Höhepunkt von bis zu 39 Grad am Sonntag!

 

Aktuelle Waldbrandstufen für Oberfranken

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 5 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

 

Sonntag (30. Juli) / Stufe 4 für folgende Regionen (Quelle: DWD):

Regierung appelliert an die Bevölkerung

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen. Zudem sollte wegen des Brandrisikos durch heiße Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund geparkt werden. Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt zudem ein Rauchverbot im Wald.

Hinweise zum Verhalten

 

>>> Weitere Informationen zum Waldbrandgefahrenindex auf der Seite des DWD <<<

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