Tag Archiv: Gericht

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Bayreuth: Mit Drogen in der Tasche vor Gericht erschienen

Zu ihrer Gerichtsverhandlung in Bayreuth wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erschien am Mittwoch (21. Februar) eine Frau ausgerechnet mit Drogen im Gepäck. Auch bei ihren zwei Begleitern wurden Polizisten fündig. Während einer der Männer wegen Besitzes von Rauschgift bereits auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bayreuth in Untersuchungshaft sitzt, kam sein Bekannter aufgrund eines bestehenden Haftbefehls ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt. Die Frau muss sich wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

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Hof / Coburg: Betrüger sollen 1,9 Millionen ergaunert haben

Wegen gemeinschaftlichen Anlagebetrugs müssen sich seit dem heutigen Donnerstag (11. Januar) drei Männer und eine Frau vor Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht Hof verantworten. Die mutmaßlichen Betrüger sollen rund 1,9 Millionen Euro erbeutet haben. Weiterlesen

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Kinderporno-Prozess in Bamberg: Angeklagter (31) zu Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht Bamberg verurteilte am heutigen Dienstag (30 Mai) einen 31-jährigen Mann aus Bamberg zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe ohne Bewährung. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte den Mann angeklagt, über 100 Stunden Videomaterial sowie mehr als 3.000 Bilder mit kinderpornografischen Inhalten gesammelt, gespeichert und über das Internet verbreitet zu haben.

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Coburg: Kind verbrennt sich Füße am Badesee – Gemeinde muss Schmerzensgeld zahlen!

Ein weitreichendes Urteil fällte das Landgericht Coburg jetzt in Sachen Verkehrssicherungspflicht an Badeseen. Eine Gemeinde aus dem Landkreis Coburg muss den Eltern eines dreijährigen Mädchens Schmerzensgeld und Schadenersatz zahlen, weil sich das Kind im Sommer auf einer Metallrampe am örtlichen Badesee, der von der Gemeinde als öffentliche Einrichtung betrieben wird, aufgrund der starken Sonneneinstrahlung die Fußsohlen verbrannte. Das Mädchen musste laut ihren Eltern anschließend im Krankenhaus behandelt werden.

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Coburg: Mutmaßliche Kindesmisshandlungen in einer Kita

Gegen die Leiterin einer Coburger Kindertagesstätte sowie eine Mitarbeiterin der gleichen Einrichtung wurde am Mittwoch (08. März) der Prozess am Amtsgericht Coburg eröffnet. Beiden Frauen wird vorgeworfen, in insgesamt mindestens 15 Fällen Kleinkinder misshandelt zu haben.

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Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen Opfer mit einer Gurke

Die Anklageschrift liest sich wie das Skript eines grausamen Thrillers. Fünf junge Frauen im Alter von 18 bis 21 Jahren sollen über Monate eine sechste junge Frau geschlagen, beschimpft, geschubst und erniedrigt haben. Am Abend des 24. August 2015 kommt es dann zum Eklat. Das Opfer wird von ihren Peinigerinnen mit einer Salatgurke vergewaltigt. Am Dienstag (22. November) war der erste Prozesstag am Amtsgericht Hof. Die Täterinnen sind angeklagt wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung, gefährlicher Körperverletzung und Nötigung.

Mit Essen beschmiert und aus Dusche gezogen

Was sich am Abend des 24. August 2015 in einer Wohnung in Hof abgespielt hat, lässt einen fassungslos zurück. Eine junge Frau wird zuerst von ihrer Mitbewohnerin mit ihrem eigenen Essen beschmiert. Dann geben ihr die beiden Mitbewohnerinnen und drei Freundinnen, welche zu Besuch waren, kaum Zeit um sich zu duschen.

Gurke gewaltsam in Vagina eingeführt

Als wäre diese Tat nicht schon schlimm genug, gipfelt der Abend in einem wirklich abscheulichen Verbrechen. Dem Opfer wird - so ist es in der Anklageschrift zu lesen - gegen seinen Willen die Hose runter gezogen und eine Salatgurke brutal in ihre Vagina eingeführt. Anschließend sollen die Frauen von ihrem Opfer verlangt haben den Flur zu putzen. Doch damit nicht genug. Die fünf Freundinnen schubsten ihr junges Opfer durch den Flur, wobei sie sich mehrfach an Wänden und Möbeln stieß.

Horror-WG in Hof: Fünf Frauen vergewaltigen ihr Opfer mit einer Salatgurke
(Aktuell-Bericht vom 22.11.16)

Massives Mobbing der Mitbewohnerinnen

Das weibliche Opfer lebte seit Juli 2015 mit zwei ihrer Peinigerinnen in einer Wohngemeinschaft in Hof. Bereits nach kurzer Zeit begann das massive Mobbing gegen die junge Frau. Da die Angeklagten wussten, dass das Opfer sehr introvertiert ist und sich nur schwer zur Wehr setzte, musste die Frau den Großteil des Haushaltes erledigen und häufig das Kleinkind einer der Täterinnen versorgen. Allerdings konnte sie diese Aufgaben wohl nie zur Zufriedenheit ihrer Mitbewohnerinnen erledigen, weshalb sie mehrfach geschlagen, getreten und gedemütigt wurde. Weiterhin, so ließt man es fassungslos auf den mehreren Seiten der Anklage, wurde ihr sogar Katzenkot ins Gesicht gehalten und der Inhalt des Katzenklos auf ihrem Bett verteilt.

Erster Prozesstag

Die Stimmung beim ersten Prozesstag am Amtsgericht in Hof war sehr angespannt. Die fünf Täterinnen wichen intimen Fragen des Richters aus und grinsten hin und wieder. Pikant ist, dass sich die jetzigen Aussagen der angeklagten Frauen nicht mehr mit ihren eigenen Auskünften decken, welche sie vor einem Jahr tätigten. Da die fünf Frauen noch sehr jung sind, könnten sie per Jugendstrafrecht verurteilt werden.

  • TVO wird über den Prozess weiter berichten!

Babyleichen von Wallenfels: Staatsanwaltschaft Coburg legt Revision ein

Im Fall der acht Babyleichen von Wallenfels wird das Urteil neu verhandelt. Die Staatsanwaltschaft Coburg hatte sich bereits nach der Urteilsverkündung im Juli 2016 vor dem Landgericht Coburg unzufrieden mit dem Strafmaß erklärt. Die Staatsanwaltschaft hat nun Revision eingelegt. Damit wird der Fall vor dem Bundesgerichtshof neu aufgerollt.

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Coburg: Klage für Bürgerbegehren gegen Flugplatz-Neubau abgelehnt

Schlappe für die Gegner des neuen Verkehrslandeplatzes in Coburg. Wie der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer informierte, hat das Verwaltungsgericht Bayreuth die Klage für ein Bürgerbegehren gegen den Flugplatz abgewiesen.
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Bayreuth: Bunkermann soll Ex-Chef 340.000 Euro zurückzahlen

Der als Bunkermann bekannte 36-Jährige Christian R. aus Himmelkron (Landkreis Kulmbach) soll nach einem Gerichtsurteil vom gestrigen Mittwoch (2. Dezember) 340.000 Euro seinem ehemaligen Arbeitgeber zurückzahlen. Das ist die Summe, die der Mann in seinem früheren Job laut dem Urteil des Landgerichtes Bayreuth unterschlagen hatte.

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Mittelfranken & Lichtenfels: Einbrecherbande festgenommen

Wie die Nürnberger Polizei am heutigen Dienstag (27. Oktober) mitteilte, nahm man bereits am Donnerstag (22. Oktober) in Nürnberg sechs mutmaßliche Einbrecher fest. Die Osteuropäer stehen im Verdacht, an Raubzügen in Mittelfranken und im Landkreis Lichtenfels beteiligt gewesen zu sein.

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Kulmbach: Ladendetektiv entlarvt Diebesbande im Einkaufszentrum

Bei dem Versuch, Waren im Wert von mehreren hundert Euro zu entwenden, entlarvte ein Ladendetektiv am Mittwochvormittag (21. Oktober) vier georgische Staatsangehörige in einem Einkaufszentrum in der Kulmbacher Innenstadt. Die alarmierten Polizisten nahmen die Diebe vorläufig fest.

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Landgericht Coburg: Wende im Mordprozess von Beiersdorf

Im Prozess um den Auftragsmord von Beiersdorf hat es am Landgericht Coburg am Donnerstag (11. Dezember) eine überraschende Wendung gegeben. Die beiden Männer, die den ehemaligen Orchestermusiker Wolfgang R. im Dezember 2013 zu Tode geprügelt haben sollen, äußern sich erstmals zu den Vorwürfen. Weiterlesen

Burgkunstadt / Nürnberg: Lkw-Brandstifter vor Gericht

Ein 60-Jähriger Mann aus Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels steht seit dem heutigen Dienstag (21. Oktober) vor dem Nürnberger Landgericht. Ihm wird vorgeworfen mehrere Brände in ganz Deutschland gelegt zu haben, unter anderem auch bei einer Kanzlei in Burgkunstadt. Weiterlesen

Oberprex (Lkr. Hof): „Freies Netz Süd“-Mitglieder klagen

Mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppierung „Freies Netz Süd“ haben mehrere Klagen gegen das Verbot ihrer Vereinigung eingereicht.Das Verwaltungsgericht Bayreuth bestätigte, dass gegen die Beschlagnahmung der Vereinsimmobilie in Oberprex (Landkreis Hof) eine Klage eingegangen ist. Weiterlesen
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