In der Nacht zum Donnerstag (04. Februar) kam es in einem Mehrfamilienhaus in Coburg zu einem polizeilichen Einsatz. Eine 42-jährige Frau zeigte sich dabei gegenüber den Einsatzkräften erheblich aggressiv. Dabei trat sie um sich und bespuckte unter anderem eine Polizistin.
Polizei muss Frau Handschellen anlegen
Gegen 00:42 Uhr sollte die Frau aufgrund einer Eigengefährdung in polizeiliche Unterbringung genommen werden. Da sie sich in der Wohnung unkooperativ verhielt, mussten ihr Handfesseln angelegt werden. Hiergegen leistete sie körperlichen Widerstand. Im Treppenhaus ließ sie sich plötzlich zu Boden fallen und schrie lautstark. Während der gesamten Maßnahme beleidigte sie die eingesetzten Beamten fortlaufend verbal.
Mehrere Tritte gegen Einsatzkräfte
Auch nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes setzte die Frau ihr aggressives Verhalten fort. Auf der Trage versuchte sie mehrfach, nach den Einsatzkräften zu treten, sodass eine Fixierung erforderlich wurde.
Spuckschutzhaube und Beinfesselung
Im Klinikum Coburg verhielt sich die 42-Jährige weiterhin uneinsichtig und versuchte wiederholt, medizinische Zugänge zu entfernen. Während der weiteren Sicherungsmaßnahmen trat sie erneut um sich und spuckte einer Polizeihauptmeisterin gezielt ins Gesicht. Zur Verhinderung weiterer Angriffe wurden ihr eine Spuckschutzhaube angelegt sowie die Beine mittels Klettfesseln fixiert.
3,55 Promille Alkohol
Ein im Krankenhaus durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,55 Promille. Die Frau wurde zur weiteren medizinischen Überwachung auf eine Intensivstation verlegt. Die betroffene Polizeibeamtin musste ärztlich behandelt werden.
Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die Polizei hat Ermittlungen unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung aufgenommen.