© Polizeipräsidium Oberfranken

B173 / Lichtenfels: Schwerverletzter läuft nach Unfall mehrere Kilometer zur Arbeit

Ein schwerer Verkehrsunfall mit Folgeunfällen ereignete sich am frühen Samstagmorgen (20. Februar) auf der B173 bei Lichtenfels in südliche Richtung. Ein 40 Jahre alter VW-Fahrer verlor aus bislang unklarer Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit der Leitplanke. Sichtlich unter Schock stehend und verletzt, verließ dieser zu Fuß die Unfallstelle. Der Verunfallte wurde mehrere Kilometer entfernt vor seiner Arbeitsstelle gefunden.

40-Jähriger befreit sich eigenständig aus dem Wrack

Gegen 2:10 Uhr kam der 40-Jährige mit seinem VW-Polo, auf Höhe Anschlussstelle Lichtenfels-Mitte, nach rechts von der Straße ab und fuhr gegen die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto in die Fahrbahnmitte geschleudert und kam dort zum Stehen. Der 40-Jährige befreite sich eigenständig aus dem Fahrzeug und verließ zu Fuß die Unfallstelle. Er stand unter Schock und erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen.

68-Jähriger prallt mit Kleintransporter in verunfalltes Fahrzeug

Kurze Zeit später konnte der nachfolgende 60-jährige Kleintransportfahrer dem verunfallten Fahrzeug gerade noch so ausweichen. Er touchierte jedoch die Leitplanke. Unmittelbar hinter ihm befand sich der 68-Jährige mit seinem Kleintransporter. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in den VW Polo.

Zwei Verletzte nach Unfall

Nach längerer Suche mit Einsatz eines Polizeihubschraubers fanden die Einsatzkräfte den verletzten 40-Jährigen mehrere Kilometer entfernt vor seiner Arbeitsstelle. Er kam zur Behandlung ins Klinikum Lichtenfels. Der 68 Jahre alte Kleintransportfahrer, der in den VW-Polo fuhr, erlitt ebenso Verletzungen. Der 60-Jährige kam unversehrt davon.

Unfallstelle für mehrere Stunden komplett gesperrt

Während der Unfallaufnahme wurde die B173 bei Lichtenfels in südliche Richtung für mehrere Stunden komplett gesperrt. Sowohl an dem VW Polo als auch an dem Kleintransporter des 68-Jährigen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 35.000 Euro.



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