Tag Archiv: Sanierung

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Bayreuth: Sanierung des Hans-Walter-Wild-Stadions beginnt

Der Startschuss ist gefallen. Die Sanierung des Hans-Walter-Wild-Stadions hat am heutigen Montag (12. September) begonnen. Erste Maßnahmen am heutigen Tag sind die Errichtung der Baustelle, außerdem wird eine Zufahrt ins Stadion geschaffen. Anschließend beginnen erste Arbeiten an der Erneuerung der Schulsportanlagen.

Schulsportanlagen werden erneuert

Folgende Anlagen werden innerhalb der Sanierung auf Vordermann gebracht:

  • vier Laufbahnen á 400 Meter
  • die Kugelstoßanlage
  • das integrierte Beachvolleyballfeld
  • der Allwetterplatz mit angebauten Hoch- und Weitsprunganlagen
  • die Weitsprunganlage mit drei Anlaufbahnen

Zusätzlich werden Leerrohre für eine spätere Rasenheizung, Entwässerungseinrichtungen innen und außen, eine Bewässerungsanlage sowie Kabelleerrohre für die Flutlicht- und Beschallungsanlage eingebaut. Zudem steht eine Kanalsanierung an.

7.500 Kubikmeter Material werden bewegt

Die erforderlichen Arbeiten für die Sanierung der Laufbahnen sind rings um das Spielfeld in einem Abstand von wenigen Metern erforderlich. Dabei entstehen bis zu 1,60 Meter tiefe Gräben. Rund 7.500 Kubikmeter Material werden aus- und wieder eingebaut. Die Breite der auszuhebenden Flächen beträgt zwischen 5,5 und etwa 8 Metern.

Mehr als 870.000 Euro für Schulsportanlagen und Gegentribüne

Im Paket der Maßnahmen ist auch die Sanierung und Überdachung der Gegentribüne enthalten. Die vom Stadtrat beschlossene neue Tribüne wird derzeit im Hochbauamt geplant. Dem Bauausschuss wird dies im Herbst vorgestellt. Insgesamt investiert die Stadt in die Sanierung der Schulsportanlagen und der Gegentribüne weit über 870.000 Euro.

Bayreuth: Altstadt mit letztem Heimspiel im Hans-Walter-Wild-Stadion
(Aktuell-Bericht vom 9. September 2016)
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Wirtschaft: Modehaus Wöhrl in finanzieller Schieflage

Das traditionsreiche Modehaus Wöhrl ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und stellt alle 34 Filialen auf den Prüfstand, damit auch die vier oberfränkischen Standorte in Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof. Bis zu zehn Häuser müssten geschlossen werden, so die Verlautbarungen. Um einem endgültigen Insolvenzverfahren zuvor zu kommen, hat das Unternehmen "Rudolf Wöhrl AG Nürnberg" einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens gestellt.

Drei Monate Zeit um Sanierungsplan auszuarbeiten

Dies gibt dem Unternehmen drei Monate Zeit, einen Sanierungsplan auszuarbeiten und schützt es in dieser Zeit vor Zwangsmaßnahmen der Gläubiger. Auch die 100-prozentige Tochtergesellschaft "Rudolf Wöhrl – Das Haus der Markenkleidung" hat den Antrag auf ein Schutzschirmverfahren gestellt. In dieser GmbH sind 15 der 34 deutschen Wöhrl-Standorte organisiert.

200 Beschäftigte in Oberfranken

Wie die vier oberfränkischen Häuser mit ihren insgesamt fast 200 Beschäftigten von der Maßnahme konkret betroffen sind, ist derzeit noch unklar. Allerdings gebe es für die oberfränkischen Filialen derzeit keinen unmittelbaren Handlungsbedarf, so Wöhrl auf Anfrage. Dort - wie auch in allen anderen Filialen - wird das Geschäft nach Angaben des Unternehmens erst einmal unverändert weiterlaufen.

 

06. September) Bamberg: OB Starke kündigt Unterstützung für den Standort in der Domstadt an

Unterdessen kündigte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke seine Unterstützung im Kampf um den Erhalt des Standorts Bamberg an und reagierte damit als Erster am Dienstag auf die Nachricht, dass alle Wöhrl-Filialen auf dem Prüfstand stehen.

 

07. September) Bayreuth: OB Merk-Erbe fordert Erhalt des Standortes in der Wagnerstadt

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe forderte am Mittwoch (7. September) mit Blick auf Schutzschirmverfahren den Erhalt des Bayreuther Standorts gefordert. Das 1996 eröffnete Modehaus sei in den vergangenen Jahren immer wieder als profitables Haus der Unternehmensgruppe bezeichnet worden, so Merk-Erbe in einem Schreiben an die Unternehmensleitung. Als Oberzentrum und Handelsschwerpunkt für das östliche Oberfranken sowie Teile der Oberpfalz verfüge Bayreuth über eine hohe Einzelhandelsattraktivität. Die Stadt investiere kontinuierlich in das städtebauliche Umfeld und schaffe somit auch für den Einzelhandel attraktive Rahmenbedingungen. „Das Bayreuther Wöhrlhaus ... ist ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der vielfältigen Bayreuther Einzelhandelslandschaft...", so die Oberbürgermeisterin.

 

14. September) Coburg: OB Tessmer bietet seine Hilfe an

Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat Wöhrl seine Hilfe angeboten. In einem Brief an Heiko Wend, den Geschäftsleiter der Coburger Filiale, sagte Tessmer dem Unternehmen seine volle Unterstützung zu: "Wöhrl spielt für die Coburger Innenstadt eine wichtige Rolle. Deshalb wollen wir nichts unversucht lassen, den Standort Coburg zu halten. Dazu stehen sowohl die Wirtschaftsförderungsgesellschaft als auch das Citymanagement der Stadt in regem Austausch mit dem Unternehmen.“ Bis jetzt seien die ersten drei Jahre für Wöhrl in Coburg gut gelaufen, erwiderte Geschäftsleiter Heiko Wend. Deshalb blicke man von Seiten der Coburger Filiale auch optimistisch in die Zukunft.

 

 

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A9: Fahrbahnerneuerung bei Plech in den kommenden Wochen

Auf der Autobahn A9 beginnen am Montag (06.  Juni) die Bauarbeiten für die Erneuerung des Fahrbahnbelags und der Schutzeinrichtungen zwischen den Anschlussstellen Weidensees (Landkreis Bayreuth) und Schnaittach in Fahrtrichtung München. Weiterhin wird der Fahrbahnbelag in den Anschlussstellen Plech und Hormersdorf erneuert. Die Gesamtmaßnahme soll bis Ende Juli 2016 abgeschlossen sein. Die Kosten der Maßnahmen belaufen sich auf rund 5,7 Millionen Euro.

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Kulmbach: Instandsetzung des Turbinenhaus in der Alten Spinnerei

Das Turbinenhaus in der Alten Spinnerei in Kulmbach wird aus seinem Dornröschenschlaf geweckt: Bei dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wird die Außenhülle komplett saniert. Zudem wird die Standsicherheit ertüchtigt und der Innenraum für eine spätere Nutzung vorbereitet. Die Arbeiten beginnen in ein paar Tagen.

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Bayreuth: Bürgerentscheid für „große Lösung“ der Stadthallensanierung

Rund 59.000 Bürgerinnen und Bürger von Bayreuth waren am heutigen Sonntag (8. Mai) aufgerufen, um über die Stadthallensanierung abzustimmen. Im Bürgerentscheid konnte man wählen, ob man dem Vorschlag des Stadtrates über eine „große Lösung“ folgt, oder eher eine kostengünstigere Alternative bevorzugt.

Da weder Befürworter noch Gegner die erforderliche Anzahl an Ja-Stimmen erreichen konnten ist der Bürgerentscheid letztendlich gescheitert. Damit bleibt es bei den bisherigen Planung des Stadtrats und der aufwändigen Sanierung der Stadthalle für rund 55 Millionen Euro.

Die Mehrheit der Bayreuther, nämlich 55,83 Prozent (6.936 Stimmen), stimmte für die Sanierung und den Umbau der Stadthalle gemäß des Stadtratsbeschluss vom 29.04.2015. Dagegen standen 44,17 Prozent (5.488 Stimmen), die den Stadtratsbeschluss aufheben und nach Alternativen suchen wollten. Die Wahlbeteiligung betrug magere 21,86 Prozent.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zeigte sich in einer ersten Reaktion nach den Zahlen als zufrieden mit dem Ausgang des Bürgerentscheides. Der Plan des Stadtrates zur Umgestaltung des denkmalgeschützten Gebäudes kann nun umgesetzt werden. Dies soll schnellstmöglich passieren.

  • Mehr dazu am Montag ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!
TVO-Vorbericht zum Bürgerentscheid (5. Mai)
Nachgefragt zur Causa "Stadthalle" vom 5. Mai
© Pixabay /  CC0 Public Domain / Symbolbild

Selb: Fahrbahnerneuerung auf der A93

Seit Montag (4. April) laufen auf der Autobahn A93 Bauarbeiten zwischen den Anschlussstellen Höchstädt und  Selb-West. Hier wird zum einen Asphaltdeckschicht saniert. Die Deckschicht ist 15 Jahre alt und zeigt erhebliche Mängel.

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Bayreuth: Stadtrat beschließt Haushalt für 2016

Der Bayreuther Stadtrat hat jetzt den Haushalt für das Jahr 2016 beraten. Die Wagnerstadt will auch in diesem Jahr ohne neue Schulden auskommen. Aktuell beträgt der Schuldenstand 116,6 Millionen Euro, das ist der niedrigste Stand seit 14 Jahren.

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Landestheater Coburg: Freistaat investiert über 40 Millionen Euro

Der Coburger Stadtrat hat sich in seiner Sondersitzung dafür ausgesprochen, die mit dem Freistaat Bayern verhandelte Vereinbarung über die Finanzierung der Generalsanierung des Landestheaters Coburg anzunehmen. In der Finanzierungsvereinbarung erklärt sich der Freistaat bereit, 75 Prozent der Kosten der Generalsanierung des Hauptgebäudes sowie 50 Prozent der Kosten des Neubaus neben dem Hauptgebäude zu übernehmen.

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A73: Aufhebung der Sperre bei Forchheim-Süd

Die fünfte Bauphase auf dem Streckenabschnitt der Autobahn A73 zwischen den Anschlussstellen Forchheim-Süd und Baiersdorf-Nord wird am Mittwoch (18. November) beendet. In der Nacht auf Donnerstag erfolgt die Rückverlegung des Verkehrs in Richtung Nürnberg auf die sanierte Richtungsfahrbahn Süd.

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Gattendorf (Lkr. Hof): Halbe Million von der Regierung für Straßenbau

Die Regierung von Oberfranken hat der Gemeinde Gattendorf (Landkreis Hof) 510.000 Euro Fördermittel für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Döberlitz und Neugattendorf bewilligt. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme wurden auf rund 830.000 Euro geschätzt.

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