Do., 04.02.2021 , 09:17 Uhr

Klinikum Bayreuth: Verdacht auf Mutation B117 in neun Fällen bestätigt

Mitarbeiter werden ab Ende der Woche geimpft

Der Verdacht auf die britische Coronavirus-Mutation B117 bestätigte sich am Klinikum Bayreuth bis dato in neun Fällen. Dies teilte das Haus am Mittwochabend (03. Februar) mit. Weitere Ergebnissen von Sequenzierungen stehen derzeit noch aus. Die Klinikleitung rechnet damit, dass sich weitere Verdachtsfälle bestätigen werden.   

Sieben Patienten und zwei Mitarbeiter betroffen

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) legte die Ergebnisse der Sequenzierung von positiven Corona-Tests der Klinikum Bayreuth GmbH vor. Von den jetzt neun bestätigten B117-Fällen sind sieben Patienten und zwei Beschäftigte betroffen.

Positive Fälle gehen zurück

Laut Pressemitteilung hat sich die Zahl der Ausbrüche und der positiv getesteten Personen in den vergangenen Tagen deutlich verringert. Aktuell werden 77 Covid-19-Patientinnen und Patienten in der Klinikum Bayreuth GmbH behandelt. Zehn von ihnen befinden sich auf einer Intensivstation.

Erste Impfung für Mitarbeiter

Die Klinikum Bayreuth GmbH verfolgt seit Beginn der Pandemie ein konsequentes Hygienekonzept. Alle denkbaren Schutzmaßnahmen sind ergriffen. Bis Ende dieser Woche wird zudem mehr als die Hälfte aller 3.300 Mitarbeiter die erste Impfdosis erhalten haben.

Weitere Ergebnisse stehen aus

Weitere Sequenzierungsergebnisse stehen noch aus – sowohl vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, von der Universitätsklinik Regensburg wie auch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Laut Pressemitteilung ist damit zu rechnen, dass sich weitere Verdachtsfälle bestätigen werden.

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