Tag Archiv: Totschlag

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Versuchter Totschlag in Bamberg: Vater & Söhne prügeln mit Eisenstangen auf ein Paar ein

Wie das Polizeipräsidium Oberfranken am späten Montagnachmittag (6. Februar) mitteilte, zogen sich bei einer körperlichen Auseinandersetzung am Samstagnachmittag (4. Februar) in einer Asylbewerberunterkunft in Bamberg ein 35-Jähriger und seine Frau (30) Verletzungen zu. Die Polizei ermittelt gegen drei Tatverdächtige wegen eines versuchten Tötungsdelikts und gefährlicher Körperverletzung. Die mutmaßlichen Täter, ein Vater und seine beiden jugendlichen Söhne, sitzen in Untersuchungshaft.

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Tödlicher Baustellenstreit in Großheirath: Angeklagter zu vier Jahren Haft verurteilt

Ein Streit auf einer Baustelle in Großheirath (Landkreis Coburg) eskalierte im Juni 2016 und endete für einen Arbeiter tödlich. Seit dem 16. Januar stand der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht in Coburg. Am heutigen Mittwoch (25. Januar) wurde der Angeklagte wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt.

Baustellenstreit eskalierte

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass im letzten Sommer der Pflasterer Oliver L. (38) bei einem heftigen Streit auf einer Baustelle mit einer Spitzschaufel seinen Kontrahenten auf den Kopf geschlagen hatte. Das Opfer stürzte und schlug mit dem Hinterkopf auf dem Boden auf. Der Bauarbeiter aus dem Landkreis Kulmbach starb kurze Zeit später an den Folgen der Kopfverletzung. L. wurde nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Das Gericht ging nicht davon aus, dass der damals 38-Jährige sein Gegenüber töten wollte. Der Angeklagte muss für vier Jahr in Haft. 

Körperverletzung mit Todesfolge oder Totschlag

Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer hingegen fünf Jahre Haft wegen Totschlags in einem minderschweren Fall für den Pflasterer verlangt. L hatte schon zu Prozessbeginn jede Tötungsabsicht bestritten.

Aktuell-Bericht vom 16. Januar 2017
Baustellenstreit eskalierte: Totschlagsprozess am Landgericht Coburg

Coburg: Syrer prügelt mit Glaskrug auf seine Frau ein

Mit einem Glaskrug schlug ein Syrer am Montagvormittag (21. November) seiner Ehefrau mehrfach gegen den Kopf. Die 41-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Gegen den Tatverdächtigen (48) erging ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

Ehemann tritt Frau in das Genick

In einer Asylbewerberunterkunft im Stadtgebiet kam es am Montag zum Streit zwischen dem Ehepaar. Im Verlauf der Auseinandersetzung nahm der Mann einen großen Glaskrug und schlug damit mehrfach auf sein Opfer ein. Anschließend trat er der Frau in das Genick.

Ehefrau wurde notärztlich versorgt

Dadurch erlitt die 41-Jährige lebensgefährliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt kam sie mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Ehemann stellt sich nach kurzer Flucht

Der Mann flüchtete zunächst nach seinem brutalen Übergriff. Kurze Zeit später stellte er sich aber bei der Polizei Coburg, die bereits mit zahlreichen Beamten nach ihm fahndete. Staatsanwaltschaft und Kripo Coburg ermitteln nun wegen versuchten Totschlags. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft sitzt der Syrer seit Dienstag in Untersuchungshaft.

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Bamberg: Streit in einer Flüchtlingsunterkunft eskalierte

Weil er seinen Kontrahenten unter Alkoholeinfluss massiv gewürgt hatte, sitzt nun ein 17 Jahre alter, afghanischer Staatsangehöriger nach Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg in Untersuchungshaft. Der 17-Jährige geriet in Streit mit einem 18-Jährigen Landsmann, bei welchem der Ältere leicht verletzt wurde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging am Donnerstag (27. Oktober) gegen den Beschuldigten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

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Hof: Streit zwischen zwei Männern eskalierte

Mit Tritten und Schlägen eskalierte am späten Montagnachmittag (17. Oktober) ein Streit zwischen zwei Männern im Stadtgebiet von Hof. Die Kriminalpolizei Hof und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

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Babyleichen von Wallenfels: Staatsanwaltschaft Coburg legt Revision ein

Im Fall der acht Babyleichen von Wallenfels wird das Urteil neu verhandelt. Die Staatsanwaltschaft Coburg hatte sich bereits nach der Urteilsverkündung im Juli 2016 vor dem Landgericht Coburg unzufrieden mit dem Strafmaß erklärt. Die Staatsanwaltschaft hat nun Revision eingelegt. Damit wird der Fall vor dem Bundesgerichtshof neu aufgerollt.

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Hof: Drei Männer wegen versuchten Totschlags in Haft

Nach tätlichen Übergriffen auf drei Männer in der Hofer Innenstadt in der Nacht zum Sonntag (14. August) erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof der Untersuchungshaftbefehl gegen drei Beschuldigte. Die Tatverdächtigen sitzen bereits in unterschiedlichen Haftanstalten ein.

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Asylunterkunft Weismain: Iraner (20) geht mit Messer auf Mitbewohner los

Ein 20-jähriger Iraner ging am Mittwochabend (27. Juli) in einer Asylbewerberunterkunft in Weismain (Landkreis Lichtenfels) mit einem Messer auf zwei Mitbewohner los. Diese wurden bei dem Angriff leicht verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
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Babyleichen von Wallenfels: Staatsanwaltschaft legt Revision ein

Im Prozess um die acht Babyleichen von Wallenfels (Landkreis Kronach) will die Staatsanwaltschaft Coburg weder das Urteil gegen die Mutter wegen Totschlags, noch den Freispruch für den Vater der Babys akzeptieren. Die Staatsanwaltschaft legte bereits am Freitag (22. Juli) Revision ein. Dies wurde am heutigen Montag bekannt.

Coburg: 14 Jahre Haft für Mutter & Freispruch für Vater

Anklage will "Verurteilung wegen Mordes" erreichen

Das Landgericht Coburg hatte die 45-jährige Mutter der acht toten Säuglinge wegen Totschlags in vier Fällen zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Ihr 55-jähriger Ehemann wurde der Beihilfe freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft will weiterhin, wie schon in ihrem Plädoyer gefordert, eine Verurteilung wegen Mordes gegen die Mutter erreichen, gegen den Vater eine Strafe wegen Beihilfe zum Mord.

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Hof: Plädoyers im Fall des versuchten Totschlags von Selb

„Ich bring dich um“ – nach dieser Drohung schlug am 13. August vergangenen Jahres ein 41-Jähriger am Grafenmühlweiher in Selb (Landkreis Wunsiedel) einen Mann brutal zusammengeschlagen. Nach Faustschlägen und harten Tritten gegen den Kopf und den Oberkörper kam das Opfer in ein Krankenhaus. TVO berichtete.

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Oberfranken: 529 Übergriffe auf Polizeibeamte in 2015

Die oberfränkische Polizei zählte im Jahr 2015 529 Übergriffe auf insgesamt 1.126 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Die Fälle sanken zwar im Vergleich zu 2014 um rund 10 Prozent. Allerdings ist das hohe Gewaltpotential bei den Übergriffen als besorgniserregend zu werten, so die Polizei.

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SEK-Einsatz in Reundorf: 56-Jähriger dreht durch!

Das SEK kam am Sonntagabend (5. Juni) in Frensdorf (Landkreis Bamberg) zum Einsatz, nachdem im Ortsteil Reundorf ein betrunkener Mann unvermittelt mit einem Messer auf Streifenbeamte losging. Nachdem der 56-Jährige jede weitere Kontaktaufnahme verweigerte, drangen schließlich die Spezialeinsatzkräfte in sein Anwesen vor. Gegen den Mann wird jetzt wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen ermittelt.

Zu laute Musik machte den Anfang...

Den Anfang machten am Sonntagabend gegen 20:45 Uhr Mitteilungen von Anwohnern, dass der 56-Jährige Mieter des Mehrfamilienhauses seit längerem laut Musik hören soll. Auch vernahm man Schläge. Nachdem die verständigten Polizisten mit dem Anwohner gesprochen und ihn belehrt hatten, herrschte zunächst Ruhe. Nur wenig später mussten die Beamten jedoch wieder zu dem Anwesen fahren, da erneut laute Musik zu hören war. Da der Bewohner die Tür jedoch nicht öffnete, verständigte die Polizei schließlich die Feuerwehr, um die Wohnungstür zu öffnen. Als die Beamten die Räume betreten wollten, stach der 56-Jährige mit einem größeren Messer aus kurzer Entfernung auf einen Polizisten ein.

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TVO Kurznachrichten vom 06. Juni 2016

Mit Messer gegen Polizeibeamte

Reaktionsschnell konnte sich dieser ausweichen und die Wohnungstür zuschlagen. Die Beamten blieben unverletzt. Aufgrund des Verhaltens des 56-Jährigen wurden neben weiteren Polizeistreifen und einem Diensthundeführer auch Beamte der Verhandlungsgruppe sowie Einsatzkräfte eines Spezialeinsatzkommandos aus Mittelfranken verständigt. Eine Kontaktaufnahme scheiterte dennoch.

SEK dringt in Wohnung ein

Kurz nach Mitternacht gelang es den Spezialeinsatzkräften trotz der verbarrikadierten Tür in die Räume einzudringen. Der 56-Jährige stach dabei erneut auf einen Beamten mit einem Messer ein, der den Angriff jedoch abwehrte. In diesem Zusammenhang wurde der Tatverdächtige selbst verletzt. Ein Notarzt versorgte den Mann. Schlussendlich kam er mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

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Hof: Versuchter Totschlag in Selb landet vor dem Schwurgericht

Am kommenden Dienstag (07. Juni) beginnt vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Hof die Hauptverhandlung gegen einen 41-jährigen Angeklagten wegen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung. Der Vorfall ereignete sich am 13. August 2015 in Selb (Landkreis Wunsiedel). Vier Verhandlungstage sind vorgesehen. 14 Zeugen und zwei Sachverständige sind geladen.

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Messerattacke in Marktredwitz: 28-Jähriger lebensgefährlich verletzt!

In den Morgenstunden des Sonntags (17. April) stach ein 28-Jähriger in Marktredwitz (Landkreis Wunsiedel) auf seinen gleichaltrigen Konkurrenten ein und verletzte diesen lebensgefährlich. Der Täter wurde festgenommen und muss sich jetzt wegen versuchten Totschlags verantworten.

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Bayreuth: 43-Jähriger tot in Wohnung gefunden!

In der Bayreuther Rathstraße ist es zu einem Gewaltverbrechen gekommen. Polizisten fanden am Dienstagnachmittag (9. Februar) einen toten Mann in dem innerstädtischen Haus. Die Leiche wies erhebliche Verletzungen auf. Die Beamten wurde vom Hausbesitzer informiert.

Opfer ist ein 43-jähriger Mann aus Polen

Der Eigentümer des Anwesens, welches derzeit saniert wird, entdeckte gestern Nachmittag die Leiche. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich bei dem Opfer um einen 43 Jahre alten polnischen Arbeiter. Der Mann und sein Arbeitskollege gerieten am Montagnachmittag (8. Februar) offenbar in einen heftigen Streit, der eskalierte.

Umfangreiche Ermittlungen und Fahndung

Noch am Nachmittag wurden die Ermittlungen aufgenommen und Spuren gesichert. Gleichzeitig fahndete man mit Hochdruck nach einem 26 Jahre alten Landsmann des Opfers.

Tatverdächtiger auf der Flucht festgenommen

Gegen 23:00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den 26-jährigen wohnsitzlosen Polen in Bayreuth auf seiner Flucht festzunehmen. Der Tatverdächtige machte nach seiner Festnahme eine Aussage zu den Geschehnissen in dem Haus.

Obduktion der Leiche

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth veranlasste die rechtsmedizinische Untersuchung des 43-Jährigen. Hierbei soll unter anderem die Todesursache geklärt werden. Nach ersten Erkenntnissen der Obduktion starb der 43-Jährige durch massive Gewalteinwirkung gegen den Körper.

Haftbefehl erlassen

Am Mittwochnachmittag (10. Februar) erging gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl wegen Totschlags und wegen eines Sexualdelikts. Der 26-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


Leichenfund in Bayreuth: Unser Video vom Tag
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